Macht ausgerechnet Malek den Transfer von Said El Mala möglich?

Malek El Mala gegen Luka Lochoshvili im FC-Training. (Foto: Bucco)
Malek El Mala gegen Luka Lochoshvili im FC-Training. (Foto: Bucco)

Said El Mala könnte den 1. FC Köln im Sommer 2027 verlassen. Malek El Mala wird bei der Entscheidung eine gewichtige Rolle spielen. Hilft sein Bundesliga-Debüt bei einem möglichen Transfer?

Die Wintertransfers rücken näher. Der 1. FC Köln muss aktiv werden – zwei neue Spieler könnten kommen. Ein Mittelstürmer wird definitiv gesucht, um Thijs Dallinga zu ersetzen. Auch ein Defensivspieler ist denkbar, allerdings wägen die FC-Verantwortlichen gerade noch ab, wann Ellyes Skhiri realistischerweise zurückkehrt und welche Perspektive Rav van den Berg hat.

Keine Rolle in den Überlegungen für den Winter spielt Said El Mala. Der 20-Jährige soll nicht verkauft werden. Ein Transfer würde die Saisonziele fundamental gefährden, selbst wenn die Geißböcke im Januar einen Ersatz verpflichten könnten. Dennoch gab es zuletzt Gerüchte, wonach Paris St Germain nach dem Kreuzbandriss von Superstar Khvicha Kvaratskhelia die Fühler nach Köln ausgestreckt hat.

Arbeitsgenehmigung bleibt England-Hürde

Der FC muss sich jedoch realistisch mit dem Szenario auseinandersetzen, dass El Mala im Sommer 2027 die Domstadt verlässt. Nach dem Transferpoker im vergangenen Sommer will man am Geißbockheim in dieser Frage nach der laufenden Saison so früh wie möglich Klarheit haben. Deshalb nimmt man auch zur Kenntnis, dass mit Brighton & Hove Albion ein Langzeit-Interessent und aktueller Champions-League-Kandidat weiterhin Interesse bekundet.

Und da kommt Malek El Mala ins Spiel: Wie schon im vergangenen Sommer gilt, dass die Brüder am liebsten gemeinsam zu einem anderen Verein wechseln wollen würden. Brighton weiß das und ist dazu bereit. Eine Hürde jedoch stellt für einen Transfer nach England die Arbeitsgenehmigung dar. Als Nicht-EU-Spielort müssen Neuzugänge in Großbritannien bestimmte Kriterien erfüllen, die Malek als Regionalliga-Spieler nicht erfüllt hätte.

FC und Malek haben dasselbe Interesse

Dies könnte sich nun aber ändern. Denn durch sein Bundesliga-Debüt und sein Tor-Debüt hat der 21-Jährige die Grundlage dafür gelegt, von den Behörden in UK anders eingestuft zu werden. Sollte Malek in den kommenden Monaten dauerhaft zum Bundesliga-Kader gehören und regelmäßige Einsätze erhalten, stünde ihm der Weg nach England offen. Sein Bruder Said hat als deutscher Nationalspieler ohnehin keine Probleme mit Blick auf eine Arbeitsgenehmigung.

Malek hat also ein doppeltes Interesse, in den kommenden Monaten unter René Wagner weiterhin zum Einsatz zu kommen. Und auch der FC weiß: Wenn er Malek weiterhin fördert und in diese Position bringt, wäre ein Doppel-Transfer des Brüder-Paares im Sommer 2027 in die Premier League deutlich einfacher als im vergangenen Transfersommer. Und damit verbunden eine potenziell deutlich höhere Ablösesumme als bei einem Transfer innerhalb der Bundesliga.

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