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Hosiner im Interview: "Ich wollte nur zum FC"

Philipp Hosiner strahlt. Der 26-Jährige ist nicht nur im Burgenland zuhause, wo der 1. FC Köln sein erstes Trainingslager absolviert. Er ist auch glücklich, überhaupt wieder Fußball spielen zu können. Am Montag sprach der Neuzugang über seine Rückkehr in den Profifußball und seine Entscheidung, zum Effzeh zu gehen.

Herr Hosiner, Sie wirken gelassen und entspannt. Dabei absolvieren Sie heute einen Medienmarathon. Strengt sie das nicht an oder sind Sie einfach nur froh, so etwas überhaupt noch einmal machen zu können?
HOSINER: „Das kann man so sagen. Es ist eine riesige Ehre für mich, mit einem solchen Traditionsverein in meine Heimat zurückzukehren. Vor ein paar Monaten hätte ich mir einen solchen Fragemarathon wie heute gewünscht. Heute ist es natürlich etwas anstrengend, aber das mache ich sehr gerne.“

Sie haben sich endlich Ihren Traum Bundesliga erfüllt. Wovor am meisten Respekt?
„Die Bundesliga ist bekannt für ihre tollen Stadien, die tollen Fans und sehr starke Mannschaften. Ich werde versuchen, der Mannschaft zu helfen. Der Trainer weiß, wie er mich einsetzen muss. Und ich werde alles tun, meine Spielzeit zu bekommen.“

Sonst wäre es heikel geworden

Der Trainer kennt Sie gut. Sie sind mit ihm österreichischer Meister geworden. Erkennen Sie schon Parallelen zwischen Austria Wien und dem Effzeh?
„Damals in der Meistersaison hat Peter Stöger eine sehr gute Truppe mit hohem Teamgeist geformt hat. Diesen Teamgeist gibt es auch hier. Wir würden uns natürlich wünschen, dass unsere Mannschaft durch überragende Einzelspieler auffallen wird. Aber ich gehe davon aus, dass wir als Team die Punkte holen werden. Das ist auch meine große Stärke und war sie damals bei der Austria.“

Hatten Sie eigentlich die Befürchtung, diesen Sommer keinen neuen Verein zu finden?
„Wäre ich nicht so schnell fit geworden, wäre es schwer geworden mit Angeboten von Vereinen. Ich wollte so schnell wie möglich ins Mannschaftstraining einsteigen, damit alle wissen: Er ist fit, er kann wieder Fußball spielen. Sonst wäre es wohl eine heikle Transferperiode geworden. Köln hat mich dann aber beim Training beobachtet und gesehen, dass ich wieder fit bin.“

Es gab Kontakt zu anderen Vereinen, aber…

Und Sie wollten auch nur zum Effzeh oder gab es auch andere Anfragen?
Für mich war von vorne herein klar: Wenn ich noch einmal eine Chance beim FC bekommen würde, gibt es keine zweite Meinung. Da habe ich überhaupt nicht überlegen müssen. Es gab zwar Kontakt zu anderen Vereinen, aber ich wollte eigentlich nur, dass es beim FC noch mal richtig konkret wird. Deswegen ist mir die Entscheidung nicht schwer gefallen.

Es ist Ihr dritter Anlauf, um in die Bundesliga zu kommen
Ja, vor zwei Jahren hat es mit Hoffenheim wegen der Ablöse nicht geklappt. Jetzt im Winter gab es dann die Situation, die keiner ahnen konnte. Nun doch noch den Sprung in die Bundesliga geschafft zu haben, ist eine Riesen-Ehre. Ich werde auf jeden alles dafür geben, dass sich dieser Schritt auszahlt.

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