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Zoller kriegt die Nummer 11 und knipst viermal

Simon Zoller hat sich gleich im ersten Training neues Selbstvertrauen für seinen zweiten Anlauf beim 1. FC Köln geholt. Im ersten Trainingsspiel knipste Zoller gleich viermal – zweimal per Kopf, zweimal mit rechts. Das brachte ihm direkt ein erstes, wenn auch vorsichtiges Lob seines Trainers ein.

Bad Tatzmannsdorf – Der Effzeh hat am Montag mit einer gut 90-minütigen Trainingseinheit die schweißtreibende Vorbereitung auf die neue Saison so richtig begonnen. Erst kümmerte sich Weltmeister-Fitmacher Yann-Benjamin Kugel um die Geissböcke, dann bat Manfred Schmid zum Passtraining. Abschließend beobachtete das Trainerteam um Peter Stöger, wie sich die Spieler erst ohne und später mit Toren auf halbem Feld bekämpften.

Besonders motiviert: Simon Zoller. Der Stürmer, der in der neuen Saison die Nummer 11 auf dem Trikot tragen wird, erzielte in den drei mal zehn Minuten vier Tore und war erfolgreichster Torschütze der ersten Einheit. Auch Yuya Osako, Bard Finne und Anthony Modeste trafen, Philipp Hosiner blieb zunächst noch ohne Erfolgserlebnis.

Wird seine Laune nicht verschlechtern

Ausgerechnet Zoller: Den hatte Peter Stöger zum Trainingsauftakt letzte Woche für seinen Flucht im Winter nach Kaiserslautern kritisiert. Nun bekam der 24-Jährige erste Streicheleinheiten: „Die Tore tun ihm sicher gut“, sagte Stöger. „Es freut mich für ihn, das wird seine Laune nicht verschlechtern. Wir werden ihn jetzt aber nicht hochloben. Die Situation ist nicht leicht für ihn.“

Über die anderen Sturmkandidaten wollte Stöger zunächst noch nicht viel sagen. „Für Modeste und Hosiner ist es sicher noch schwer reinzukommen. Zolli weiß schon, wie wir spielen. Das wird noch ein bisschen Zeit brauchen.“

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