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Stögers Fazit, zweiter Teil: "Grundausrichtung 4-1-4-1"

Am Sonntag ist das Trainingslager des 1. FC Köln in Kitzbühel zu Ende gegangen. Der FC-Tross absolvierte am Morgen noch einmal eine Krafteinheit, ehe es nachmittags zum Flughafen und zurück in die Domstadt ging. Trainer Peter Stöger zog – wenig überraschend, wie er selbst zugab – ein positives Fazit der bisherigen Vorbereitung.

Kitzbühel – Der GEISSBLOG.KOELN fasst Stögers Aussagen in zwei Teilen zusammen. Den ersten Teil findet Ihr hier. Im nun folgenden zweiten Teil sagen wir Euch, was Stöger sagte über…

..die taktische Grundformation
„Wir wollen ein bisschen offensiver verteidigen, wenn es möglich ist. Von der Grundausrichtung haben wir ein 4-1-4-1 angelegt. Aber es ist ein großer Unterschied, ob ich vor einer Sechs mit Nagasawa und Jojic spiele oder mit Gerhardt und Vogt vor Lehmann, wie wir es schon erfolgreich gespielt haben. Das System ist nichts neues, es geht um die Spielertypen. Die verändern das Spiel. Die Frage ist: Bringe ich mehr Offensive ins Spiel, die mir garantiert zu punkten, oder verliere ich damit an Organisation, sodass die Chance größer wird, dass wir das Spiel nicht gewinnen? Das müssen wir noch herausfinden: so offensiv, wie möglich, so attraktiv, wie sich die Leute es wünschen, aber mit der Sicherheit, um den Verein in der Bundesliga zu stabilisieren. Denn dafür sind wir hier. Die Optionen haben wir – mehr, als in der vorigen Saison.

Stürmer sind sensibel

…die Treffsicherheit der Stürmer
Jeder unserer fünf Stürmer hat Qualität, das haben wir schon gesehen. Da bin ich beruhigt, weil ich weiß, wie Stürmer strukturiert sind. Für die ist schon extrem wichtig, dass sie in der Vorbereitung getroffen haben. Wenn ein Verteidiger mal einen Stellungsfehler macht, sollte man das nicht überbewerten. Aber für die Jungs da vorne ist es schon wichtig, dass sie treffen. Die sind sensibel.

…die Stürmer im 4-1-4-1
Modeste könnte je nach Gegner zwar auch über die Seite kommen, ihn sehe ich aber von seiner Präsenz her im Zentrum. Die anderen könnten auch auf anderen Positionen gefährlich werden. Wenn ich zum Beispiel Bard Finne nur auf die vorderste Position beschränken würde, würde ich ihm seiner Möglichkeiten berauben, die er woanders hat.

Weiterlesen – Stöger über eine Stammformation und mögliche Abgänge

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