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Wer ersetzt Maroh? Verletzter gibt Rätsel auf

Peter Stöger spricht von einer „interessanten Vorbereitung“ und von einer „hohen Leistungsdichte“ beim 1. FC Köln. Kurz: von einem harten Konkurrenzkampf um die Stammplätze. Der GEISSBLOG.KOELN betrachtet in den kommenden Tagen jede Position und sagt, welcher Spieler sich Chancen auf einen Stammplatz ausrechnen kann. Heute im Kader-Check: der rechte Innenverteidiger.

Kitzbühel – Es ist bekannt, dass Trainer Peter Stöger einen Rechtsfuß auf der rechten und einen Linksfuß auf der linken Innenverteidiger-Position bevorzugt. Auf rechts ist das nur selten ein Problem, links dagegen schon eher. Doch zu der linken Position kommen wir morgen. Rechts wird es erst dann zum Problem, wenn ein Rechtsfuß links aushelfen muss, weil dort Not am Mann ist. Aber wie gesagt: dazu morgen mehr.

Der rechte Innenverteidiger, das war eigentlich im Juni klar, würde Dominic Maroh heißen. Er hatte eine starke Saison 2014/15 hinter sich, und weil Kevin Wimmer den Klub verlassen hatte, schien klar: Stöger würde auf Maroh als Stütze vertrauen, weil dieser das Defensivsystem der Kölner kennt und so seinen Nebenmann einlernen könnte. Nun aber hängen die Wolken tief über Marohs unmittelbarer Zukunft. Er ist verletzt und der FC blockt Fragen nach seinem Gesundheitszustand ab.

Maroh? Das sehen wir nach Kitzbühel

„Das werden wir nach dem Trainingslager sehen“, erklärte Stöger kurz und trocken am ersten Tag in Kitzbühel auf die Frage, wie es um Maroh stehe. Das Signal des Effzeh: Nachfragen in den kommenden Tagen überflüssig. Maroh wird nicht nur das Trainingslager in Kitzbühel, sondern wohl auch den Saisonstart verpassen. Einlernen des Nebenmannes? Passé! Verlässliche Stütze im Defensivverbund? Nicht in absehbarer Zeit! Also müssen andere ran.

Am Sonntag schnappte sich daher Stögers Vertrauter Manfred Schmid die potentiellen Vertreter Marohs und führte sie in die Kölner Defensivtaktik ein. Über eine Stunde zeigte Schmid auf, wie sich die Abwehrreihe der Kölner gegen den Ball und mit dem Ball verhalten solle. In der Hauptrolle: Frederik Sörensen als rechter Innenverteidiger. Der Neuzugang von Juventus Turin ist erster Anwärter auf den Stammplatz, sollte Maroh länger ausfallen.

Weiterlesen: Warum ein fitter Maroh und ein fitter Mavraj sofort Alternativen wären

2 Kommentare
  1. hapeen
    hapeen says:

    Okay, Sörensen wird spielen.
    Maroh, das sieht nicht gut aus, Mavraj noch weniger.
    Also, was machen wir?
    Mit einem 19jährigen Klünter als Alternative ins wichtige 2. Jahr gehen?
    Wäre das nicht ein wenig sehr leichtfertig?
    Was denn, wenn sich der als verletzungsanfällig verschriene (keine Ahnung, obs wahr ist) Sörensen verletzt?
    Ich krisch Maareping, um es vorsichtig auszudrücken. Wäre hier nicht dringend Nachbesserung nötig?
    Oder soll man voll auf Jugend setzen und das Risiko des Lernprozesses bei allen eingehen?
    Ich bin hin und her gerissen, aber, ich habe Befürchtungen.
    Andererseits, wenn jetzt nicht, wann dann sollte man dem Trainer und den Verantwortlichen vertrauen?

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