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Stadionverbot aufgehoben – neuer Konflikt absehbar?

Der 1. FC Köln hat vor dem ersten Heimspiel der neuen Bundesliga-Saison einen Großteil der lokalen Stadionverbote aufgehoben, die nach den Vorfällen beim Auswärtsspiel in Mönchengladbach im Februar verhängt worden waren. Das heißt: Beim Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg am Samstag (15.30 Uhr) wird die Südkurve im RheinEnergieStadion wieder voll besetzt sein. Ist damit alles wieder gut?

Köln – Wie der Effzeh am Dienstagvormittag bekannt gab, habe man von den 45 verhängten lokalen Stadionverboten gut zwei Drittel nach einem ausführlichen Dialog mit den Fans wieder aufgehoben. „Die Stadionverbote gegen Personen, bei denen eine Beteiligung an den Vorfällen aus Sicht des Clubs nachgewiesen ist, bleiben in Kraft“, teilte der Verein mit. „So bleiben auch die von Borussia Mönchengladbach als Ausrichter des Spiels verhängten bundesweiten Stadionverbote bestehen.“

Gemeinsamer Fan-Brief legt Werte offen

Damit werden am Samstag alle Fan-Gruppierungen, vor allem von Ultra-Seite, wieder im Stadion sein. Am Ende der letzten Saison waren einige von ihnen nicht nur wegen des vom DFB verhängten Teilausschlusses, sondern auch aus Protest den Spielen der Kölner fern geblieben.

In der Sommerpause hatten sich Verein und Fans zu intensiven Gesprächen getroffen. Als eines der Ergebnisse wurden die „Boyz“ wieder in die Kölner AG Fankultur aufgenommen und als Fanklub wieder anerkannt. Gleichzeitig legten die im „Südkurve 1. FC Köln e.V.“ organisierten Fangruppen ein Papier vor, das sie unabhängig vom 1. FC Köln ausgearbeitet hatten und in dem sie sich ihrer gemeinsamen Werte öffentlich verschrieben. (Den vollständigen „Verbundbrief“ findet Ihr hier.)

Weiterlesen: Die nächste Konfrontation ist vorprogrammiert

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