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"Unser Heil in der Flucht": So bewertete Stöger den Sieg

Drei Punkte zum Saison-Auftakt – für den 1. FC Köln war der VfB Stuttgart einmal mehr eine Reise wert. Das 3:1 (0:0) kam allerdings äußerst glücklich zustande. Das sah auch Peter Stöger so. Es war ihm allerdings reichlich egal.

Stuttgart – Das Fazit des Effzeh-Trainers fiel positiver aus als das Spiel seiner Mannschaft über weite Strecken hätte vermuten lassen. Stöger sagte über…

…das Zustandekommen des Ergebnisses: „Wir sind natürlich sehr zufrieden. Es ist das eingetreten, was wir erwartet hatten. Stuttgart ist eine giftige Mannschaft, sehr aggressiv mit direktem Zug zum Tor, die im Offensivspiel heute wenig Fehler gemacht hat. Da hatten wir unsere Probleme und haben nicht die Ruhe gefunden, die Räume, die wir hatten, zu nutzen. Nach 50 Minuten haben wir gesehen, dass wir wieder nicht den Zugriff bekommen. Da haben wir beschlossen, offensiv zu wechseln und unser Heil in der Flucht zu suchen. Das hat dann besser funktioniert. Deswegen sind wir sehr zufrieden und sehr glücklich, dass wir die Punkte geholt haben.“

Das ist nicht unser Anspruch

…den Faktor Glück: „Es ist egal, ob der Sieg glücklich war oder nicht. Wir sind das zweite Jahr in der ersten Liga. Wir können nicht nach Stuttgart fahren und erwarten, dass wir die an die Wand spielen. Das ist nicht unser Anspruch, obwohl das einige glauben. Wir haben viel investiert und da und dort Glück gehabt. Wir hätten aber auch nach zwei Minuten (Pfostenschuss Lehmann, Anm. d. Red.) in Führung gehen können. Wer weiß, wie es dann gelaufen wäre.“

…das Spektakel auf dem Platz: „Ich finde, es war ein ganz tolles Fußballspiel. Es hat alles gehabt, was man sich vorstellt. Und ich habe mir sagen lassen, dass es das ist, was die Leute sehen wollen.“

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