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Nur fast ein Traumstart: "Riesige Sensation verpasst"

Ein Spiel zwischen Weltklasse und diesem einen unglücklichen Moment: Timo Horn hat dem 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg einen Punkt gerettet und doch zwei gekostet. Die Geissböcke trotzten dem Vize-Meister und Pokalsieger mit einer starken Leistung ein 1:1 (1:0) ab, konnten am Ende aber noch von Glück sagen, dass überhaupt ein Punkt auf der Haben-Seite stehen geblieben war. Und das, obwohl der Spielverlauf den Effzeh eigentlich als Sieger hätte sehen müssen.

Köln – Es wäre der perfekte Start gewesen: zwei Spiele, zwei Siege, sechs Punkte. Zur Halbzeit führt der 1. FC Köln gar die virtuelle Bundesliga-Tabelle an. Tabellenführer Effzeh – diesen Traum lebte der Großteil die 46.000 Zuschauer im nicht ganz ausverkauften RheinEnergieStadion am Samstagnachmittag in Müngersdorf. Simon Zoller hatte Köln in der 30. Minute sehenswert in Führung gebracht. Doch dann kam die schicksalshafte 83. Minute.

Der „Lord“ bestraft Kölner Chancenverwertung

Daniel Caligiuri zog aus 15 Metern ab. Ein Schuss, den Timo Horn normalerweise im Schlaf hält. Doch der Ball sprang vor Horn auf und ging höher weg als erwartet. Horn packte nicht fest genug zu, der Ball fiel Nicklas Bendtner vor die Füße und der Mann mit dem Spitznamen „Lord“ musste das Leder nur noch zum Ausgleich über die Linie drücken.

Bis dahin hatte der 1. FC Köln ein Spiel zum größten Teil sogar beherrscht, die Wolfsburger lange vom eigenen Tor fern gehalten und durch überfallartige Konter immer wieder Großchancen kreiert. Alleine Anthony Modeste scheiterte mehrfach am glänzend aufgelegten Koen Casteels im Wolfsburger Tor. Aber auch Jonas Hector kurz vor Schluss und Torschütze Simon Zoller hätten das zweite, wohl vorentscheidende Tor erzielen können. Alleine, es sollte an diesem Tag nicht sein.

Weiterlesen: Zoller trifft und vergibt die Riesen-Chance

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