Frederik Sörensen (23:) 2,0 Mio. Euro.

Sonderlob für das neue Duo – "Eine große Chance für sie"

Mehr Risiko im Spielaufbau

Für Stöger ist es zwar nicht ohne Risiko, das neue Spielsystem im 4-1-4-1 mit einer komplett neuen Innenverteidigung zu bestreiten. Doch ihm bleibt nichts anderes übrig. Also machte er in den letzten Wochen aus der Not eine Tugend und versuchte, Heintz und Sörensen gleich mit ihren Stärken in das neue Offensivkonzept einzubinden.

“Sie haben eine ihrer Stärken im Spielaufbau. Wir wollen auch schon aus der Innenverteidigung vermehrt nach vorne spielen. Da soll im Aufbau auch etwas mehr Risiko dabei sein. Die Jungs haben die Passqualität und Technik dafür”, erklärte Stöger am Donnerstag. Gerade Heintz ließ diese Qualität in den Tests bereits mehrfach aufblitzen. Ob Diagonalbälle und scharfe Pässe in die Gassen – Heintz mit links und Sörensen mit rechts beherrschen das, was Stöger von ihnen offensiv erwartet.

Können sich mit guten Leistungen reinspielen

Jetzt müssen sie sich noch defensiv finden. Die beiden U21-Nationalspieler verstehen sich neben dem Platz bereits bestens. Und auch auf dem Platz wird die Kommunikation immer besser. “Dominique kenne ich ja bereits aus der U21, und Frederik spricht schon sehr gut Deutsch, die Kommunikation funktioniert schon problemlos”, lobte Keeper Horn. Auch er muss sich mit seinen zwei neuen Vorderleuten einspielen.

Frederik Sörensen und seine Nebenleute hatten dagegen genug zu tun.
Frederik Sörensen.

“Die Abstimmung ist gut”, lobte auch Stöger, der hofft, dass in Meppen nichts anbrennt und das Spiel noch einmal zum Lernprozess beiträgt, um zum Bundesliga-Start in Stuttgart gerüstet zu sein. “Ich habe das Gefühl, dass die Jungs sehen, was für eine große Chance sie haben”, so Stöger, der eine besondere Motivation bei den Jungs ausgemacht hat. “Die Konkurrenz ist gerade nicht so groß. Sie sehen, dass sie es schaffen könnten, sich mit guten Leistungen reinzuspielen.”

Heintz und Sörensen verbindet eine aus Stögers Sicht leistungssteigender Kombination: einerseits die Sicherheit, in den nächsten drei Wochen nicht gleich beim ersten Fehler wieder aus der Mannschaft zu fliegen – und andererseits zu wissen, “dass unsere arrivierten Spieler irgendwann zurückkommen und den Konkurrenzkampf aufnehmen werden”. In Meppen werden die beiden Neuen zeigen können, dass sie diese große Chance wahrnehmen wollen.

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