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Hectors Rückkehr an den Ort für besondere Momente

Jonas Hector ist wieder zurück im Kreise des 1. FC Köln. Mit breiter Brust? „Nicht anders als vorher“, sagt der 25-Jährige. Mit einem guten Gefühl aber allemal. Immerhin ist er auf dem besten Wege, sich in der deutschen Nationalmannschaft festzuspielen. Die Gegenwart heißt jetzt aber erst einmal wieder Bundesliga. Gut, dass der nächste Gegner Eintracht Frankfurt heißt.

Köln – Hector und die Commerzbank Arena im Frankfurter Süden: Dort hat er in der vergangenen Saison sein erstes Bundesliga-Tor erzielt. Dort hat er am vergangenen Freitag mit einem Gala-Auftritt gegen Polen für Furore beim DFB gesorgt. Der Rasen in der Arena liegt ihm. Kein Wunder, dass „momentan die positiven Erinnerungen überwiegen“, wie er sagt.

Frankfurt als Ort für besondere Momente: Hectors Leistung bei der unglücklichen 2:3-Niederlage vor einem Jahr war Anlass gewesen, ihn in der Nähe der Nationalelf zu vermuten. Ein Jahr später hat er sieben Länderspiele hinter sich und dafür viel Lob eingeheimst. „Positive Kritik ist immer schön. Trotzdem sollte man das nicht überbewerten“, sagt der bodenständige Saarländer. „In der einen Woche bist du der Held, dann das Gegenteil.“

Die Niederlage hat mich aufgeregt

Das Wort „Depp“ liegt ihm zwar auf den Lippen, er spricht es aber nicht aus. Hectors zurückhaltende Art in der Öffentlichkeit kommt an – beim Verein wie auch beim Verband. Ob er die Länderspiele-Woche mit dem ganzen Brimborium schon verarbeitet hätte? „Ja.“ Ob er schon seinen Sommerurlaub für Juni 2016 geplant habe? „Nein.“ Kein Lächeln, eben nur eine normale Hector-Antwort. Wenn er nicht muss, sagt er eben nicht mehr.

Doch auch er dürfte nichts dagegen haben, wenn er am Samstagabend erneut die eine oder andere Frage beantworten müsste. Wenn es denn dann geklappt hat mit einem Erfolg in Frankfurt. Denn mit der Eintracht, das hat Hector nicht vergessen, hat der Effzeh noch eine Rechnung offen. Das Rückspiel in Köln hatten die Geissböcke zwar bereits 4:2 gewonnen. Das schmerzhafte 2:3 trotz Hector-Tor steht trotzdem noch zu Buche. „Als ich das Tor zum 2:2 geschossen habe, war ich glücklich. Aber die Niederlage hat mich dann aufgeregt.“ Höchste Zeit, es besser zu machen.

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