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FC "kriegt auf die Fresse" – höchste Pleite unter Stöger

Der 1. FC Köln hat die höchste Pleite unter der Leitung von Trainer Peter Stöger kassiert. Das 2:6 (1:4) bei Eintracht Frankfurt bedeutete zudem die erste Saison-Niederlage. Der Effzeh lieferte eine desolate Vorstellung ab und ermöglichte Eintracht-Stürmer Alexander Meier ein Traum-Comeback.

Frankfurt – Fünf Monate nach seiner schweren Knieverletzung netzte Meier gleich drei Mal gegen die Kölner ein. Schon in der vierten Minute eröffnete er den Torreigen, das 3:0 in der 23. Minute war schon die Vorentscheidung. In der 87. Minute setzte er zudem den Schlusspunkt hinter eine einseitige, weil von Kölner Seite katastrophal geführte Partie.

Geht vom Ergebnis her in Ordnung

„Wir haben zu viele gravierende, einfache Fehler gemacht“, beklagte Peter Stöger hinterher. Bis dato war die 1:5-Niederlage bei Bayer Leverkusen aus der Vorsaison die höchste Niederlage in seiner Amtszeit gewesen. „Wir haben Flanken zugelassen und das Zentrum nicht verteidigt. Noch schlimmer waren aber die Pässe in die Tiefe, die wir nicht verhindert haben. Deswegen geht das auch vom Ergebnis her in Ordnung.“

Von der ersten Minute an war Frankfurt überlegen gewesen, hatte mit Meier, Seferovic und Castaignos drei überragende Stürmer und nutzte jede sich bietende Möglichkeit eiskalt aus. In der vierten Minute konnte Hector eine Flanke nicht unterbinden, Meier übersprang Sörensen – es stand 1:0. Der kalten Dusche folgte vor 51.500 Zuschauern die Demontage der Kölner Hintermannschaft. Völlig überfordert sah die Effzeh-Defensive zu, wie erst Castaignos einen langen Pass von Russ aufnahm und frei vor Horn einnetzte. Dann durfte Meier noch einmal eine Flanke frei verwerten – diesmal mit dem Fuß. Und obwohl Anthony Modeste nach Zoller-Flanke kurz für Hoffnung sorgte (28.), sorgte zwei Minuten später Castaignos mit seinem zweiten Solo für die endgültige Entscheidung.

Weiterlesen: „Wir haben heute unglaublich viel mit den Augen gedeckt“

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