,

Sattes Plus für den FC: 2014/15 war ein "Best Case"

Alexander Wehrle ist das Finanz-Hirn hinter der Operation, die aus dem Patienten 1. FC Köln wieder einen Vorzeige-Klub machen soll. Der GEISSBLOG.KOELN traf den 40-Jährigen und fragte nach: Könnte es ein Übernahme-Angebot im Ausrüster-Bereich geben? Und wie steht es wirklich um die Stadion-Planung?

Köln – Im zweiten Teil des Interviews erklärt Wehrle, warum der Effzeh keine großen Sprünge in der Vermarktung machen kann, ob die Größe 75.000 Zuschauer für das Stadion wirklich optimal wäre und wie das Geschäftsjahr 2014/15 wirklich verlaufen ist.

Hier geht’s zum ersten Teil des Interviews

GBK: Parallel zum Boom auf dem Transfermarkt gibt es einen anderen Preisboom – und zwar den auf dem Ausrüster-Markt. Adidas und der DFB verhandeln über gerade über einen potentiellen Milliarden-Deal. Sehen Sie auch dort einen ähnliche Preisspirale?
ALEXANDER WEHRLE: Für uns ändert sich erst einmal nichts, da wir bis 2018 Vertrag mit Erima haben. Aber es gibt zwei Entwicklungen, die wir genau beobachten: Erstens gibt es ausländische Ausrüster mit New Balance und Under Armour, die in den europäischen Markt drängen und als Zielsetzung ausgeben haben, bis 2017/18 mehrere Bundesligisten unter Vertrag nehmen zu wollen. Zweitens wollen sich Ausrüster im Falle von Kapitalerhöhungen bei Bundesligisten am Klub beteiligen. Das hat Adidas bei Bayern München vorgemacht, Puma bei Borussia Dortmund. Andere werden folgen. Perspektivisch müssen wir uns mit diesem veränderten Markt beschäftigen.

Haben kein Konkurrenz-Angebot vorliegen

Bei Manchester United hat Adidas sich mit einem aggressiven Angebot eingekauft und Nike verdrängt. Ist so etwas in natürlich kleinerem Volumen auch beim Effzeh denkbar?
Rein hypothetisch ist so etwas natürlich von Angebot und Nachfrage abhängig. Aber wir haben kein Angebot von einem Konkurrenten vorliegen und einen langfristigen Vertrag mit Erima. Wir erfüllen grundsätzlich unsere Verträge.

Weiterlesen: Spielt der Effzeh schon nächsten Mai in Asien vor?

0 Kommentare

Dein Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar