Die Fans des 1. FC Köln im Spiel gegen den VfL Wolfsburg.

Pro & Contra zum Protest: Das sagen die Effzeh-Fans

Die Solidarisierung der Fans des 1. FC Köln mit den Anhängern von Borussia Mönchengladbach schlagen hohe Wellen. Der Effzeh zeigte sich in einer offiziellen Stellungnahme „tief enttäuscht“, Trainer Peter Stöger verkniff sich mit versteinerter Miene jeden Kommentar – doch wie denken andere FC-Fans darüber? Wir haben uns in den Sozialen Netzwerken umgeschaut.

Köln – Besonders bei Facebook wog die Diskussion hin und her, Unterstützer und Gegner der Botschaft des Südkurve 1. FC Köln e.V. argumentierten bis in den späten Freitagabend hinein, als Borussia Mönchengladbach auch das vierte Bundesliga-Spiel verloren hatte.

Die „Kölsche Conny“ erklärte: „Wenn ich mich mit Gladbacher solidarisieren muss, dann sind wir tief gesunken! Egal, ob es um Beschneidung der Gästekarten geht oder nicht! Vielleicht sollte man auch mal nicht außer acht lassen, warum dieses Thema überhaupt ein Thema ist! Ich persönlich war sehr froh, als der FC und die Ultras einen gemeinsamen Weg gefunden hatten! Und jetzt wird sich mit Gladbachern solidarisiert! Mit genau den Typen die uns die Pest an den Hals wünschen! Na, herzlichen Glückwunsch!“

„Patrick Radier“ war da anderer Meinung: „Es geht hier bei weitem nicht um eine Solidarisierung mit Bauern, sondern um die Beschneidung des Kontingents der Gästekarten. Diese Beschneidung kommt nicht vom DFB, sondern vom FC. Diese Beschneidung könnte uns beim Auswärtsspiel in Leverkusen auch treffen. Die Pillen wollen eine Pufferzone schaffen, wie sie es beim Spiel gegen Lazio Rom gab. Das hätte zur Folge das wir FC-Fans weniger Karten bekommen.“

Diese Aussage ist zwar faktisch falsch, da die Ticket-Kontigentierung nicht vom FC, sondern in einem gemeinsamen Beschluss zwischen DFB, Borussia Mönchengladbach, dem 1. FC Köln und der Polizei zustande gekommen war. Doch der Debatte tat dies keinen Abbruch.

Weiterlesen: „Wer sich mit dem Erzfeind solidarisiert, verkauft seine FC-Seele!“

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