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Tsunami-Warnung: Wann trifft er den FC, Herr Wehrle?

Alexander Wehrle ist das Finanz-Hirn hinter der Operation, die aus dem Patienten 1. FC Köln wieder einen Vorzeige-Klub machen soll. Der GEISSBLOG.KOELN traf den 40-Jährigen und fragte nach: Wie verändert der Transfer-Boom der letzten Monate den Fußball und damit den 1. FC Köln?

Köln – Im ersten Teil des Interviews erklärt Wehrle, warum der Effzeh von der Entwicklung am Transfermarkt im Vergleich zu den Top-Klubs profitieren kann, ob Jörg Schmadtke im Winter noch Geld für weitere Transfers zur Verfügung hat und warum der englische Fußball noch in arge Schwierigkeiten kommen könnte.

GBK: Wie verändern die gestiegenen Ablösesummen Ihre Arbeit?
ALEXANDER WEHRLE: Wir planen eine Spielzeit generell ohne Transfereinnahmen. Die Transfereinnahmen, die dann tatsächlich kommen, überführen wir erst nach dem Abschluss in unsere Planung und setzen das Geld dann für eigene Transfers oder für andere Aktivitäten ein. Von daher können wir entspannt agieren. Die Transfers, die wir in dieser Transferperiode getätigt haben, waren im normalen Rahmen.

Was aber auch daran lag, dass der 1. FC Köln schon Anfang Juli mit allen Transfers durch war. Die Preise haben sich ja im August noch einmal deutlich verändert.
Deswegen ist es ja auch sinnvoll, möglichst früh fertig zu sein. (lacht) Aber es stimmt: Dieser erste kleine Tsunami, der aus England zu uns herüber kam, hat uns nicht getroffen, weil wir schon frühzeitig alle Transfers abgeschlossen hatten. Wie sich das nächstes Jahr darstellen wird, kann ich jetzt noch überhaupt nicht sagen.

Dennoch verändern sich die Ablösesummen und mit ihnen auch die Gehaltsgefüge.
Das stimmt, der Transfermarkt wird sich verändern. Das kann für deutsche Vereine aber auch eine Chance sein.

Weiterlesen: Die Chancen für den Effzeh – das Budget für Wintertransfers

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