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Wenn 45.000 nur die Höhe des Sieges diskutieren


Aufgepasst, Effzeh! Am Freitagabend kommt der Tabellenführer der Bundesliga ins RheinEnergieStadion. Ja, richtig gehört, der FC Ingolstadt führt die Tabelle der Ersten Liga an. Die Auswärtstabelle! Drei Spiele, drei Siege, kein einziges Gegentor. Als einziges Team der Liga hat der FCI alle seine drei Spiele auf fremden Plätzen gewonnen. Der 1. FC Köln ist also gewarnt – müsste man meinen.

Köln – Die englische Woche, für viele war sie schon erfolgreich in dem Moment, als der Effzeh das Derby gegen Borussia Mönchengladbach gewonnen hatte. Die Spiele gegen Hertha BSC und den FC Ingolstadt – die dürften nun bitte keine Stolpersteine sein. Drei Punkte gegen Gladbach: dann in Berlin einen Punkt holen und gegen Ingolstadt gewinnen. Drei Spiele, sieben Punkte, Champions-League-Platz. Das war die Rechnung einiger Positivisten rund ums Geißbockheim.

Böse Überraschung? Die Angst vor dem Rückstand

Die hat nach dem 0:2 in Berlin nun einen Kratzer. Bleibt die Hoffnung auf einen Sieg gegen den Aufsteiger aus der Audi-Stadt. Aber Achtung! Mit Ingolstadt kommt eine harte Nuss nach Köln. „Es wird verdammt schwierig, weil 45.000 im Stadion sein werden, die nur über die Höhe des Sieges diskutieren werden, weil keiner zur Kenntnis nimmt, wie schwer es ist, gegen die Tore zu schießen“, fürchtet Trainer Peter Stöger die überzogenen Erwartungen. „Da werden wir schauen, wie wir mit der Situation umgehen.“

Schon gegen Gladbach gab es Pfiffe im Stadion, als der Effzeh einmal zu häufig hinten rum gespielt hatte. Am Freitagabend erwartet die Besucher im Stadion ein Geduldsspiel. „Es gibt für uns nichts im Vorbeigehen. Wenn das jemand glaubt, kann es eine böse Überraschung werden.“ Weder Mainz noch Augsburg oder Bremen schafften es bislang, vor heimischem Publikum den Ingolstädter Abwehrriegel zu knacken. Deswegen werden die Geissböcke wohl mit einer ähnlich vorsichtigen Taktik wie gegen Gladbach an das Spiel herangehen. Oberste Prämisse: Die eigene Defensive muss stehen. „Wenn wir in Rückstand geraten, wird es sauschwer.“

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