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Vorhang auf für Gerhardt? Vogts Pech ist seine Chance

Des Einen Pech ist des Anderen Glück: Während Kevin Vogt beim 1. FC Köln vorläufig ausfallen wird, wittert Rohdiamant Yannick Gerhardt seine Chance. Der 21-Jährige wartet auf seinen Durchbruch in der Bundesliga. Jetzt könnte seine Zeit kommen.

Köln – Sein Werdegang liest sich wie die Grundlage einer erfolgreichen Karriere: Er durchlief die Jugend am Geißbockheim, parallel dazu die U-Nationalmannschaften des DFB, wo er mittlerweile in der U21 von Horst Hrubesch angekommen ist und sich berechtigte Hoffnungen auf Rio 2016 machen kann. Im Sommer 2014 lehnte er einen Wechsel zu Benfica Lissabon ab, erlebte eine schwierige erste Saison in Liga eins, kämpfte sich aber eindrucksvoll zurück und hofft in seinem zweiten Jahr nun, gesund zu bleiben und sich durchzusetzen.

Yannick macht das ordentlich

Nun, da Vogt ausfällt und der Platz neben Matthias Lehmann im zentralen Mittelfeld frei wird, ist Gerhardt die erste Option für Trainer Peter Stöger. „Yannick ist natürlich einer derjenigen, die die Möglichkeit bekommen könnten“, hält sich der Österreicher noch bedeckt. Auch Milos Jojic wäre eine Option. „Aber als klassische Sechser oder Achter ist Yannick (neben Lehmann und Vogt, Anm. d. Red.) der Dritte im Bunde bei uns.“

Gerhardt will sich in dieser Hierarchie endlich hocharbeiten. In den bisherigen sechs Ligaspielen kam Gerhardt fünf Mal zum Einsatz, nur in Stuttgart eine Halbzeit von Beginn an. Die weiteren vier Spiele waren Kurzeinsätze, in denen das Talent zu gefallen wusste. „Yannick kriegt seine Möglichkeiten und hat das in den letzten Spielen ordentlich gemacht“, lobt Stöger. „Das hat gepasst.“

Weiterlesen: „Yannick muss einen deutlichen Sprung machen“

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