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Zwei Mantras zum Erfolg der Geissböcke

Dass Modeste nicht nur im Mannschaftsbus auf sich aufmerksam macht, sondern vor allem auch auf dem Rasen, ist einer der Schlüssel für den weiterhin besten Saisonstart seit 19 Jahren. Die 14 Punkte aus acht Spielen bedeuten bislang zwar nicht mehr als einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt. Dem jungen Team geben sie aber schon früh in der Saison die Sicherheit und das Vertrauen, auf der richtigen Weg zu sein.

Frankfurt als warnendes Beispiel

Gerhardt erinnerte nach dem Spiel gegen Schalke daran, dass ein herber Rückschlag noch einige Zeit in den Hinterköpfen gesteckt hatte. „Die hohe Niederlage gegen Frankfurt ist noch gar nicht so lange her. Wir schauen, dass wir jetzt Konstanz in unser Spiel bringen, um dann weiter kontinuierlich zu punkten.“ Das 2:6 bei der Eintracht soll als warnendes Beispiel dienen, dass bei allem Jubel und aller Freude in der Bundesliga vieles schnell auch nach hinten losgehen kann.

Borussia Mönchengladbachs missratener Saisonstart, Werder Bremens aktuelle Niederlagenserie, Stuttgarts Negativ-Lauf – es gibt mehrere Beispiele dafür, dass Klubs mit höheren Ambitionen in dieser Liga schnell in eine Abwärts-Spirale hineingeraten können, als ihnen lieb ist. Umso wichtiger war die Partie auf Schalke.

Schalke als Blaupause für die Zukunft

Vor der Länderspiel-Pause verlieh das 3:0 noch einmal das Gefühl: Der Effzeh kann fast jeder Mannschaft in der Liga gefährlich werden, wenn die Defensive perfekt funktioniert und trotzdem der Weg nach vorne mutig gesucht wird. „Wenn wir so arbeiten, ist es brutal schwer, gegen uns zu Chancen zu kommen“, weiß Vogt, dem der aktuell fünfte Platz keine Sorgen bereitet. „Ich glaube nicht, dass das jemand bei uns zu hoch hängt. Wir freuen uns jetzt auf Hannover und wollen da weiter machen.“ Für Ruhe, Entwicklung und Konstanz – und mit Anthony Modeste.

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