Der 1. FC Köln trennt sich vom SV Darmstadt 98 am Böllenfalltor 0:0. (Foto: JH)

Kölner Torkrise: Sechs Mal torlos in sieben Spielen

“Insgesamt war mir das zu wenig, zu gemütlich”, kritisierte Sportchef Jörg Schmadtke im “kicker” den Auftritt der Mannschaft in Darmstadt. “Wir haben die Qualität, um dieses Spiel so zu spielen, dass wir es auch gewinnen. Wir spielen aber zu wenig Fußball.” Nicht zu wenig Fußball, um zu punkten, denn die Defensive steht seit Wochen wieder sicher (nur ein Gegentreffer in den letzten vier Spielen). Aber zu wenig Fußball, um die Tore auch mal wieder zu erzwingen.

Der 1. FC Köln trennt sich vom SV Darmstadt 98 am Böllenfalltor 0:0. (Foto: JH)
Anthony Modeste. (Foto: JH)

Für Träume braucht man Tore

“Wir dürfen die Augen nicht davor verschließen, dass wir Punkte liegen lassen und nicht versuchen, sie mit aller Macht mitzunehmen”, mahnte Schmadtke weiter. “Dass die Leute unzufrieden sind, weil wir Chancen liegengelassen haben, kann ich nachvollziehen.” Deswegen wünscht sich auch Trainer Peter Stöger für Samstag gegen Augsburg nicht viel mehr als “Toreschießen. Das wäre schön.”

Was fast schon wie ein frommer Wunsch klingt, ist dringend nötig, um in den letzten drei Spielen vor der Winterpause (Augsburg, Bremen, Dortmund) noch einmal nachzulegen. Die 20 gesammelten Punkte sind zwar das Minimum, was sich Köln vorgenommen hatte. Doch zehn Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge zeigen, dass mehr drin wäre in dieser Saison als der Klassenerhalt. “Für alles andere, von dem man träumt”, sagte Stöger, “braucht man Tore”. Die sollen am Samstag wieder fallen.

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