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Selbstkritik von Modeste: "Muss mich für Mitspieler opfern"

Nach seinem schwachen Auftritt beim SV Darmstadt 98 wusch Peter Stöger ihm den Kopf. Anthony Modeste ist mittlerweile neun Stunden ohne Liga-Tor – und mit ihm der 1. FC Köln in der Torkrise. Der Franzose ist in der Bringschuld und zeigt sich selbstkritisch: Er weiß, er muss den schlechten Eindruck von Freitagabend vergessen machen und bestenfalls schon am Samstag gegen den FC Augsburg seine Torflaute beenden. Wenn er denn die Chance dazu kriegt.

Köln – Denn Trainer Stöger hatte erklärt, nicht davor zurückzuschrecken, den 27-Jährigen auf die Bank zu verbannen, sollte dieser sich in Sachen Körpersprache und Einsatz nicht wieder verbessern. „Er muss sich wieder beweisen“, sagte der FC-Coach in Richtung seines Sechs-Tore-Stürmers.

Nun pflichtete der Gescholtene seinem Trainer bei. „Ich muss den Fakt, dass ich nicht treffe, kompensieren und mich für die Teamkollegen opfern“, sagte Modeste dem „kicker“. „Ich akzeptiere die Kritik. Wenn es läuft, ist man zufrieden, wenn nicht, ist man unzufrieden. Aber man muss auch akzeptieren, dass es an mir liegt, im Training zu arbeiten, um wieder zu treffen.“

Ich muss das Vertrauen zurückzahlen

Der 1. FC Köln trennt sich vom SV Darmstadt 98 am Böllenfalltor 0:0. (Foto: JH)

Anthony Modeste in Darmstadt. (Foto: JH)

Das will er möglichst schon am Samstag im Heimspiel gegen den FC Augsburg. Nach drei torlosen Unentschieden in den letzten vier Spielen soll es endlich wieder mit einem Dreier vor heimischer Kulisse klappen. Möglichst mit Toren des Franzosen. „Als Stürmer muss ich Tore schießen“, erwartet der 27-Jährige selbst von sich und glaubt, weiter die Unterstützung der sportlichen Leitung zu haben. „Ich denke, dass sie Vertrauen zu mir haben. Das muss ich jetzt zurückzahlen. Es liegt an mir, im Training weiterzuarbeiten, damit es so schnell wie möglich wieder besser läuft.“

Erstaunlicherweise verläuft Modestes erste Halbserie beim FC fast identisch zu der bei 1899 Hoffenheim. Als der Franzose in der Saison 2013/14 in den Kraichgau gewechselt war, markierte er in den ersten sieben Ligaspielen sechs Tore. Danach traf er aber erst am 20. Spieltag wieder, verlor zwischenzeitlich seinen Stammplatz. Das soll ihm in Köln nicht passieren. „Ich weiß, wenn ich treffe, werden wir Spiele gewinnen.“ Die Fans hoffen, dass es schon am Samstag wieder soweit sein wird.

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