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Risikofaktor Sörensen: Maroh nutzt seine Chance

In den vergangenen Wochen aber pendelte der Däne zwischen guten Leistungen und dem Verschulden von Gegentoren. Gegen Ingolstadt rückte er beim Kopfball von Marvin Matip nicht raus, in Berlin ließ er Vedad Ibisevic aus den Augen, in Bremen umkurvte ihn Anthony Ujah wie einen Schuljungen. Dazwischen lagen starke Auftritte wie gegen Gladbach, auf Schalke oder gegen Wolfsburg. Auch gegen den FC Bayern deutete Sörensen sein Potential an. Im Gegensatz zu Nebenmann Dominique Heintz leistete er sich aber auch immer wieder grobe Fehler und Aussetzer.

Maroh erkämpft sich seinen Platz zurück

Der große Unterschied zwischen Heintz und Sörensen: Während der Neuzugang aus Kaiserslautern als Stammspieler zum FC gewechselt war, fehlte Sörensen über viele Monate hinweg die regelmäßige Spielpraxis. Obwohl Serie-A-erprobt, braucht er noch Zeit, um sich an die Bundesliga zu gewöhnen. Diese Zeit wird er beim FC erhalten, wenngleich er in der kommenden Woche gegen Leverkusen wohl auf der Bank sitzen wird.

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Denn sein Vertreter in der letzten halben Stunde gegen Hoffenheim, Dominic Maroh, machte seine Sache gut. Der erfahrene Abwehrrecke, der eine starke letzte Saison gespielt und seinen Stammplatz nur wegen einer schweren Muskelverletzung im Oberschenkel verloren hatte, überzeugte durch seine Ruhe am Ball und Aggressivität im Zweikampf. „Deswegen haben wir Domi gebracht“, lobte Stöger. „Von ihm wissen wir, dass wir ihn immer bringen können. Das hat gepasst.“

Sörensen bleibt trotzdem eine Option

Maroh spielte denn auch weniger risikoreiche Bälle im Aufbau, überließ den öffnenden Pass meinst Nebenmann Heintz – wie schon letzte Saison Kevin Wimmer. Spürbar war gegen Hoffenheim deshalb auch, dass über die linke Seite der Kölner in der Offensive deutlich mehr ging als über rechts. Anfangs hatte Sörensen Probleme gehabt, die Zuspiele an den Mann zu bringen. Später versuchte es Maroh nur noch selten. Das aber nahm Stöger gerne in Kauf. Denn am Samstag zählte bei all den vergebenen Chancen in der Offensive, hinten die Null zu halten. Und dafür war Maroh an diesem Tag deutlich besser geeignet als Sörensen. Das letzte Wort ist in diesem internen Duell damit aber noch längst nicht gesprochen.

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