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Rückkehr zur Fünferkette mit Sörensen und Maroh?

Frederik Sörensen hatte sich durch seine fehlerhafte Partie gegen Hoffenheim und dem mitverschuldeten Gegentor im Pokal bei Werder Bremen arge Kritik eingefangen. Gegen die TSG musste er sogar vorzeitig den Platz verlassen, weil Stöger ihn und den FC schützen wollte. Doch weil der Däne bereits mehr als ein Mal in dieser Saison bewiesen hat, dass er über Bundesliga-Format verfügt – dies bislang nur zu wenig konstant abruft -, hätte sich Stöger schwer getan, ihn gegen Dominic Maroh im nächsten Spiel aus der Elf zu nehmen.

Dann ist das Gefahrenpotential eben hoch

Gegen Leverkusen könnte er um diese Entscheidung herumkommen. Mit einer Fünferkette würden Heintz, Maroh und eben Sörensen gemeinsam in der Mitte verteidigen, flankiert von Jonas Hector und Marcel Risse. In dieser Konstellation hätte dann vor allem Risse die Option, seine offensiven Möglichkeiten zu testen und auszureizen – gegen Mehmedi in der Offensive und gegen Leverkusens Linksverteidiger Wendell ein durchaus vielversprechendes Unterfangen. Sörensen könnte mit Maroh absichern, während Risse für Tempo-Gegenstöße sorgt. Zusammen mit dem wiedergenesenen Leonardo Bittencourt würde der FC sich trotz defensiver Ausrichtung nicht des Tempos auf den Außenbahnen berauben.

Sörensen sieht Stöger nicht in Gefahr, unter der Auswechslung gegen Hoffenheim zu leiden. „Er ist ein junger Spieler. Wenn wir Verantwortung verlangen, ist das Gefahrenpotential eben auch relativ hoch.“ Der FC-Coach gesteht seinen Spielern Fehler zu, solange sie versuchen das umzusetzen, was das Trainerteam von ihnen erwartet. „Dinge falsch zu machen ist bei uns nie ein Thema. Dinge nicht zu machen, ist ein großes Thema.“ Sörensens vermehrte Fehler gegen Hoffenheim bestanden vor allem im zu riskanten Aufbauspiel. Aber eben jenes Risiko fordern Stöger und Manfred Schmid von ihm.

Er zweifelt nicht!

Daran werden sie auch festhalten, weil sie der Überzeugung sind, dass Sörensen damit klarkommt. „Er selbst zweifelt nicht. Die Zweifel kommen von außen“, ist sich Stöger sicher. Zweifel, die der 23-Jährige mit einer guten Leistung gegen Leverkusen wieder verstummen lassen könnte.

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