„Wer Spiele wie gegen Gladbach, Leverkusen, Schalke und Dortmund gewinnt, ist nicht schlecht“, resümierte Dominic Maroh die bisherige Saison. „Jetzt müssen wir noch Konstanz in die Spiele gegen Mannschaften bekommen, die hinter uns stehen. Mal sehen, was dann in der Rückrunde noch möglich ist.“
Siege gegen Kellerkinder werden doppelt wichtig
Davon auszugehen, dass Köln in der Rückrunde erneut bis auf die Bayern alle „großen“ Klubs ärgern wird, wäre vermessen. Umso wichtiger dürfte es werden, jene Spiele erfolgreicher zu bestreiten, die in den vergangenen Wochen in Zeiten der Torkrise nicht gewonnen werden konnten. Marohs Aussage beinhaltet die Hoffnung: Gewinnt der FC die Spiele gegen die Klubs im Tabellenkeller, erfüllt er die Pflicht und sichert sich die Klasse. Gleichzeitig pirscht er sich damit aber oben heran und könnte durch „außergewöhnlich gute Spiele“, wie Stöger die Erfolge gegen die Großen nannte, oben angreifen.

Schmadtke erklärte, man wolle das bisherige Ergebnis „in der Rückrunde bestätigen“. Diese Aussage kann man durchaus als zweites Ziel für die Rückrunde neben dem Klassenerhalt verstehen. Insgeheim hofft der Sportchef, nicht nur die noch nötigen 16 Zähler zur 40-Punkte-Marke zu holen. Erneute 24 Punkte würden für Konstanz sprechen. Etwas, an dem der Klub arbeitet.
Hinrunde bestätigen kann für Europa reichen
24 Punkte würden aber auch in der Summe für 48 Punkte am Saisonende reichen. Zum Vergleich: Mit diesem Ergebnis hatte der FC Schalke 04 letzte Saison abgeschlossen – und war damit als Sechster in die Europa League eingezogen. Die Hinrunde zu bestätigen könnte also sogar für Europa reichen.
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