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Wintertransfers? "Haben nicht die falschen Leute"


Der Grundtenor bei allen Verantwortlichen klingt ähnlich: Der Kader ist gut genug, Verstärkungen bracht es eigentlich nicht. Sollte der FC doch noch einmal auf dem Transfermarkt zuschlagen, dann aus zwei Gründen: Erstens, sollte ein Spieler den Effzeh verlassen wollen. Hier sind insbesondere Bard Finne und Kazuki Nagasawa zu nennen, die beide zuletzt wieder nicht zum Kader gehörten und bei denen der Klub nach GBK-Informationen einer Ausleihe prinzipiell zustimmen würde.

Zweitens haben Schmadtke und auch Trainer Peter Stöger bereits im Sommer erklärt, dass der 1. FC Köln immer versuchen wird günstige Momente zu nutzen, um Spieler nach Köln zu lotsen, die bei längerem Zögern nicht mehr zu haben wären. Sollte sich also eine solche Option ergeben – Stöger weilte kürzlich in Polen zu einem Scouting-Trip – hätte Schmadtke die finanziellen Möglichkeiten, einen solchen Transfer zu realisieren.

Dennoch bliebt die Überzeugung, dass man im Sommer die richtigen Entscheidungen getroffen hat. Zudem hofft man, dass mit Milos Jojic über den Winter ein Spieler in Form kommt, der zur Rückserie praktisch als Neuzugang betrachtet werden könnte.

Möglicherweise fehlt der letzte Biss

Vielmehr als Neuzugänge müssten laut Schumacher die Spieler das Kopfproblem hinbekommen, das sie zur Zeit am Toreschießen hindere. „Wir haben viele Chancen, nutzen sie aber nicht. Das heißt entweder, dass wir Pech haben oder dass uns möglicherweise der letzte Biss fehlt. In manchen Situationen könnte man den Eindruck haben, dass wir nicht energisch und konsequent genug sind, dass wir etwas leichtfertig mit den Chancen umgehen.“

Aus Leichtfertigkeit soll bestenfalls noch in den verbliebenen zwei Spielen vor der Winterpause wieder Leichtigkeit werden. Dann hätte auch Schmadtke einen leichteren Job. Er könnte ohne Sorgen den Markt nach Schnäppchen absuchen.

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