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Kritik an Gerhardt: Darum schmorte er auf der Bank


Dass Yannick Gerhardt gegen den VfB Stuttgart 90 Minuten auf der Bank saß, war eine der großen Überraschungen am ersten Rückrunden-Spieltag des 1. FC Köln. Der 21-Jährige schien eine gute Vorbereitung gespielt zu haben, gegen die Schwaben erhielt dann aber Kevin Vogt den Vorzug. Trainer Peter Stöger ließ durchblicken, dass er mit Gerhardts Trainingswoche in den Tagen vor dem Stuttgart-Spiel nicht zufrieden war.

Köln – Er lief sich nach gut einer halben Stunde am Samstag warm. Dabei blieb es aber auch. Gerhardt musste von draußen zuschauen, wie die Geissböcke mit 1:3 gegen den VfB verloren und wie sein Konkurrent um den Stammplatz, Kevin Vogt, einen gebrauchten Tag erwischt hatte.

Schade, dass wir das nicht gesehen haben

„Unsere Überlegung war relativ einfach. Kevin Vogt hat eine sehr gute Vorbereitung gezeigt. Wir wollten mit ihm und Matthias Lehmann mehr Druck auf Christian Gentner und Daniel Didavi ausüben“, sagte Stöger dem GEISSBLOG.KOELN.

Der 1. FC Köln verliert gegen den VfB Stuttgart verdient mit 1:3 (1:1). (Foto: MV)

Kam für Vogt: Milos Jojic. (Foto: MV)

Der Österreicher ließ durchblicken, dass sich Vogt den Startelf-Platz in den letzten fünf Trainingseinheiten gesichert hatte, die allesamt unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattgefunden hatten. „Kevin war in diesen Tagen richtig giftig, sehr aktiv“, lobte Stöger, schob aber nach: „Schade, dass wir das nicht so im Spiel gesehen haben.“

Vogt gelang gegen die aggressiven und schnellen Stuttgarter nicht viel und wurde nach 70 Minuten ausgewechselt. Für ihn kam allerdings nicht Gerhardt, sondern Milos Jojic. „Wir hätten Kevin mit Yannick eins zu eins ersetzen können, wollten mit Milos aber eine offensivere Variante wählen“, erklärte Stöger. Die Gleichung ging nicht auf. Außer bei Standards konnte Jojic nicht mehr den entscheidenden Unterschied machen.

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