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Spinner zum Zoff mit Overath: "Türen sperrangelweit offen"


Eine weitere Personalentscheidung, die ansteht, ist die Wahl des neuen Präsidiums in diesem Jahr. Hat der Mitgliederrat schon entschieden, ob der alte Vorstand auch der neue sein soll?
Nicht, dass ich wüsste. Die Vorsitzenden des Mitgliederrates haben sich mit allen drei Vorstandsmitgliedern getroffen und werden das jetzt diskutieren. In einigen Monaten wird der Mitgliederrat dann seine Empfehlung abgeben. Die Versammlung ist erst im Herbst. Da gibt es überhaupt keinen Zeitdruck.

Ich bin nicht am Zug

Sie haben ihre Verfügbarkeit bislang offen gelassen. Wie sieht es heute aus?
Wenn ich absolut nicht verfügbar wäre, hätte ich mit den beiden Herren ja wahrscheinlich nicht gesprochen. Aber ich bin nicht am Zug.

Sie haben also ihre Bereitschaft signalisiert?
Ich werde den Mitgliederrat jetzt nicht mit einer öffentlichen Äußerung links überholen. Das fände ich unangemessen.

Werner Spinner und Toni Schumacher.

Wollen gemeinsam weitermachen: Werner Spinner und Toni Schumacher.

Aber wenn Sie schon entschieden hätten, nicht mehr anzutreten, müsste sich der Mitgliederrat ja keine Gedanken mehr über Sie machen.
Das ist richtig. Es hat Gespräche gegeben und ich habe auch meine Vorstellungen, wie die Weiterführung des Amtes aussehen sollte. Es muss ja einen Austausch geben, was der Mitgliederrat von einem potentiellen Präsidenten erwartet und welche Vorstellung der Kandidat hat. Wir haben eine Satzung, die eine Demokratisierung in den Verein hineingebracht hat. Deswegen bin ich überzeugt, dass der Mitgliederrat in Ruhe entscheiden sollte, ohne dass Absichtserklärungen diese Überlegungen stören. Das ist die wichtigste Entscheidung, die der Mitgliederrat treffen muss. Deshalb sollte er sich das gründlich überlegen.

Weiterlesen: „Man muss unterscheiden zwischen dem Spieler und dem Präsidenten Wolfgang Overath“

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