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Talent Özcan profitiert und muss sich doch gedulden


Beim SC West erlernte Özcan das Kicken, beim Effzeh wurde er Junioren-Nationalspieler. Im Sommer 2015 verlor er mit der U17 des DFB erst im EM-Finale gegen Frankreich. Im Herbst setzte Özcan dann bei der WM in Chile seine Duftmarke – nicht nur durch vier Torvorlagen beim 4:1-Sieg gegen Australien.

Lob von Nationaltrainer Wück

In der B-Junioren-Bundesliga schoss der Mittelfeldspieler in der vergangenen Saison in 22 Spielen 18 Tore, bei den A-Junioren in diesem Jahr sind es bislang vier in 13 Partien. Özcan verfügt über eine bemerkenswerte Abschlussstärke als Mittelfeldspieler und stößt nicht nur deswegen oft ins Zentrum vor.

Jens Bauer und Salih Özcan.

Salih Özcan (re.) im Profi-Training des 1. FC Köln. (Foto: GBK)

Beim DFB und in Köln schätzt man aber noch andere Qualitäten. Der Nachwuchsspieler fühlt sich im Mittelfeld-Zentrum auf allen Positionen wohl. Er kann im Spielaufbau genauso aus einer defensiven Position heraus das Spiel öffnen wie auch mit dem Rücken zum Tor als Anspielstation dienen und anschließend in den Sturm schieben. Nationaltrainer Christian Wück lobte während der WM Özcans Blick für die offenen Räume ebenso wie dessen Qualitäten in der Rückwärtsbewegung.

Er ist einer, bei dem es Sinn macht

Am kommenden Montag feiert der deutsche U-Nationalspieler Geburtstag. Dann wird er 18. Vormittags wird er ihn in der Schule verbringen, am Nachmittag beim Profi-Training am Geißbockheim. Von einer Bundesliga-Karriere ist Özcan zwar noch ein ganzes Stück entfernt. Doch es gibt schlechtere Perspektiven als die, die ihm der 1. FC Köln bietet. „Wir haben den einen oder anderen auf der Liste, bei denen das Sinn macht, ihn regelmäßig bei uns im Training zu haben. Er ist einer davon“, sagt Stöger über Özcan. Die Vorbereitung im Januar – Özcan will sie nutzen, um seinem Traum ein Stückchen näher zu rücken.


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