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Lehmann gesperrt: Hector auch beim HSV auf der Sechs?

Jonas Hector im defensiven Mittelfeld: Mit diesem Schachzug hat der 1. FC Köln am Sonntag den VfL Wolfsburg überrascht und einen Punkt in der Volkswagen Arena geholt. Der Nationalspieler überzeugte nach anfänglichen Problemen und könnte auch für das Spiel gegen den HSV am kommenden Sonntag eine Option auf der „Sechs“ sein. Denn: Kapitän Matthias Lehmann ist gesperrt. 

Wolfsburg/Köln – Am Freitag im Geheimtraining hatten die Geissböcke erstmals mit Hector im defensiven Mittelfeld trainiert. Dreieinhalb Jahre war Hector Linksverteidiger, auf dieser Position wurde er in Köln zum Nationalspieler. Nun sollte er wieder im Zentrum ran, auf jener Position, die er gespielt hatte, bevor er beim Effzeh zum Profi wurde.

Jonas ist ein außergewöhnlicher Spieler

Der Schachzug glückte. Neben Matthias Lehmann machte der 25-Jährige erfolgreich das Zentrum dicht und hielt Yannick Gerhardt den Rücken frei, der hinter Anthony Modeste im offensiven Mittelfeld agierte. Und hätte Hector in Minute 36 einen stärkeren rechten Fuß gehabt, Hector hätte gar sein drittes Bundesliga-Tor erzielen können.

Hectors Versetzung in die Mitte war eine denkbare Option gewesen, damit Filip Mladenovic in die Startelf rücken konnte. Für den Neuzugang, der beim FC sofort angekommen ist, wollte Trainer Peter Stöger Platz machen und schob Hector in die Mitte. „Wir versuchen, aus vielen Mosaiksteinchen ein schönes Bild zu formen“, so der Österreicher. „Wir bringen die Spieler, die am besten unterwegs sind und die am besten passen. Das sprach auch für Mladenovic, der einen guten Eindruck macht. Und mit Jonas haben wir einen außergewöhnlichen und vielseitigen Spieler, der unser Spiel variabler, sicherer und lauffreudiger macht.“

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