,

Gewinner Sörensen! Neue Chance als Rechtsverteidiger?


Er war wohl die größte Überraschung in der Startformation des 1. FC Köln gegen den FC Ingolstadt 04. Doch die Nominierung von Frederik Sörensen hat sich ausgezahlt. Der Däne zeigte gegen die Schanzer, dass er mehr ist als ein hochgewachsener Innenverteidiger. Der 23-Jährige empfahl sich als echte Alternative auf der Rechtsverteidiger-Position.

Ingolstadt/Köln – Jörg Schmadtke machte nach dem 1:1 im Audi-Sportpark keinen Hehl aus seiner Freude über Sörensens Leistung. „Er war unser bester Verteidiger“, sagte der Sportchef über die nahezu einwandfreie Defensivleistung des 1,94 Meter großen Blondschopfs. Aber auch offensiv hatte Sörensen gefallen. „Er hat vier, fünf überragende Pässe hinten raus gespielt.“

Der einzige Kölner mit klaren Pässen im Spielaufbau

Es war diese Qualität, die nicht nur Schmadtke gut gefallen hatte. Und auf die man beim Effzeh gehofft hatte. Dass Sörensen eben nicht nur aufgrund seiner Kopfballstärke im Defensivverbund eine wichtige Stütze gegen die vielen langen Bälle sein würde, sondern sich auch am Aufbauspiel entscheidend beteiligen würde.

Lukas Hinterseer gegen Frederik Sörensen. (Foto: Oliver STRISCH)

Lukas Hinterseer gegen Frederik Sörensen. (Foto: Oliver STRISCH)

Das gelang. Sörensen leitete in der ersten Halbzeit die beiden gefährlichsten Szenen mit Pässen auf Gerhardt und Modeste ein und war als einziger FC-Profi im Aufbauspiel in der Lage, die richtigen Bälle zum richtigen Zeitpunkt zu spielen. Während die Geissböcke über weite Strecken der Partie nahezu ideenlos agierten, war Sörensen einer der wenigen Lichtblicke im Spiel nach vorne.

Vor allem hat er es intelligent gemacht

„Er ist ein guter Passspieler, das wissen wir. Aber vor allem hat er es intelligent gemacht“, freute sich Stöger über die gelungenen Pässe entweder flach ins Mittelfeld oder gechippt hinter die Ketten der Ingolstädter. „Das war sein Auftrag von uns. Das hat er super gespielt.“

Weiterlesen: Ist Sörensen jetzt eine echte Alternative auf rechts?

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar