,

Wunschspieler Sané: Darum will der Effzeh ihn holen

Salif Sané soll der neue Defensivstabilisator vor der Abwehr des 1. FC Köln werden. Der Senegalese von Hannover 96 ist sich mit dem Effzeh über einen Wechsel einig und will nach Köln. Die Niedersachsen aber wollen Kasse machen. Auch, weil sie wissen, wie wichtig Sané für die Geissböcke wäre.

Köln/Hannover – Jörg Schmadtke mag es eigentlich nicht, wenn das Interesse seines Klubs an einem Spieler öffentlich gemacht wird. Der Grund: Im Normalfall wird ein Spieler durch das gesteigerte Interesse der Öffentlichkeit nicht billiger. Im Gegenteil.

Wir sind uns mit dem Spieler einig, aber…

Genau dies dürfte der Grund dafür gewesen sein, dass 96-Manager Martin Bader das Kölner Interesse dem „kicker“ bestätigt hatte. Schmadtke jedenfalls musste daraufhin zähneknirschend erklären: „Das kann ich so bestätigen“, sagte der FC-Sportchef dem GEISSBLOG.KOELN. „Wir sind uns mit dem Spieler einig, aber Hannover hat unser Angebot abgelehnt.“

Ende vergangener Woche hatte Schmadtke mit dem Wunschspieler des 1. FC Köln eine Einigung erzielt. Nun geht es um die Ablösesumme für den 25-Jährigen, der beim Absteiger aus Hannover noch einen Vertrag bis 2018 hat. Hannover erklärte nun, man wolle den Spieler gar nicht abgeben. Schmadtke muss dies zur Kenntnis nehmen, wohlwissend, dass es nicht anderes als ein taktisches Spielchen zur Preistreiberei ist.

Sané will nicht in die Zweite Liga

Die 96er haben auf der Position im defensiven Mittelfeld ein Überangebot an Spielern. Manuel Schmiedebach steht nun auch kurz vor der Vertragsverlängerung. Sané, der nicht in die Zweite Liga gehen möchte, könnte also verkauft werden. Doch klar ist, dass Hannover als Absteiger noch einmal richtig Kasse machen möchte. In diesem Falle auf Kosten des 1. FC Köln.

Weiterlesen: Darum wäre Sané so wichtig für den 1. FC Köln

13 Kommentare
  1. Can Arda
    Can Arda says:

    Da wird im Beitrag viel zu viel schön gemalt. Da fehlen auch kritische Töne zwischen den Zeilen.
    Offensiv und defensiv eine Waffe? Ja, er ist zweikampfstark, aber nur im Spiel nach hinten. Seine Werte nach vorne sind dagegen mau. Spielerisches Niveau in Form eines „Mittelfeldchefs“ bringt er gar nicht, was auch Lehmann abgeht.

    „Wie lange der Leader, der eine überzeugende Saison 2015/16 spielte…“

    0815 ist überzeugend?

    Ein Moderner Sechser kann den Ball verteilen, kann Standards, ist technisch ordentlich, kann ein Spiel lesen, ist zweikampfstark, bereitet auch Tore vor und trifft auch selber mal, er ist Taktgeber und Schaltzentrale und im Idealfall kopfballstark.

    Die defensiven Attribute trefen auf Sane zu, was ja kein Wunder ist als gelernter IV. Aber DM heißt ja nicht Libero, so dern Mittelfeld und da bringt Sane weniger spielerischen Glanz als Vogt mit.
    Zu Lehmann ist er dank Kopfballspiel und besserer Defensivarbeit ein Update.

    Ansonsten ist Sane eine Diva, einer der als zickig gilt und mit seiner Launen das Mannschaftsgefüge in Hannover kaputtgemacht hat.

    Braucht der FC so einen Mann?

    Nein!!!!

    • munichfalcon
      munichfalcon says:

      @CAN ARDA

      Deine Ausführung: „Ein Moderner Sechser kann den Ball verteilen, kann Standards, ist technisch ordentlich, kann ein Spiel lesen, ist zweikampfstark, bereitet auch Tore vor und trifft auch selber mal, er ist Taktgeber und Schaltzentrale und im Idealfall kopfballstark.“

      Wir reden hier über den FC! Einen Spieler in Deiner beschriebenen Kategorie können wir uns nicht leisten. Diese, Deine Ansprüche erfüllen vielleicht drei Sechser in der BULI.

      Im Vergleich zu Vogt und Lehmann wäre Sane sicher ein Fortschritt. Der kann auch Spieleröffnung und fabrizierte, und das sogar bei H96, weniger Fehlpässe. Bei seiner Zweikampfstärke gibt es wohl keine Zweifel. Hinzu kämen noch andere Faktoren. Zum einen spürt er das Vertrauen der Verantwortlichen des FC, welche sich schon seit dem Winter mit der Personalie beschäftigen. Zum anderen kann Stöger den Spieler weiterentwickeln und sein Freund Modeste im Team täte seiner Psyche gut.

      Also, Herzlich Willkommen!

    • Thorsten H.
      Thorsten H. says:

      „Ein Moderner Sechser kann den Ball verteilen, kann Standards, ist technisch ordentlich, kann ein Spiel lesen, ist zweikampfstark, bereitet auch Tore vor und trifft auch selber mal, er ist Taktgeber und Schaltzentrale…“

      genau so einen haben wir gerade für läppische 13 Mio. nach Radkappenhausen verkauft!!!

    • Julchen
      Julchen says:

      Im Grunde genommen gitb es keinen modernen Sechser, die Haltung entsteht aus der „Doppel Sechs“, die es ja nur defensiv gibt. Meiner Meinung nach sind es zwei Achter mit Defensivaufgaben, siehe Ballack, Schweinsteiger oder auch Kroos, wobei letzterer einen klassischen Sechser mit Casemiro hinter sich hat. Einen Abräumer, ähnlich würde ich Sanè einordnen.

  2. Daniel
    Daniel says:

    Ich glaube schon das er spielerisch passen würde, wenn er für 6 Mio. zu haben wäre. Menschlich kann ich ihn nicht beurteilen, sollte er aber eine Diva sein, dann kann er eigentlich da bleiben, wo er gerade ist.

  3. BÄRBELCHEN
    BÄRBELCHEN says:

    Es wirkt preistreibend, dass der Effzeh so früh zwei Sechser abgegeben hat. Jetzt weiss auch der Letzte, dass wir mindestens einen neuen Sechser benötigen, wohl eher zwei oder drei, wenn man auch noch Hector verkauft. Bei Vogt, der wie NICK schreibt, sportlich unterschätzt wurde, hätte man mit der Freigabe noch warten können. Machen viele Vereine so.

  4. Freddy
    Freddy says:

    Was mäkelt ihr denn alle an Salif Sane rum?

    Wer nicht sieht, dass Sane besser ist als Lehmann und Vogt, sollte die Sportart wechseln. Sollte Sane kommen, dann wäre das ein Quantensprung für unseren FC.

    Ein Wort zu Vogt: er hat ganz gut angefangen im ersten Jahr, aber leider immer mehr nachgelassen und zwar so sehr, dass er kaum noch überzeugende Spiele abgeliefert hat. Deshalb war der Verkauf richtig. Vogt bringt uns nicht weiter. Vogt ist Mittelmaß, Sane ist eine Klasse besser. Die Kategorie über Sane können wir uns nicht leisten, denn das sind Leute wie Gündogan, Bender von Bayer, oder Khedira. Utopisch für den FC und Fans die solche Leute beim FC sehen wollen, kann ich nicht ernst nehmen.

    Zu Yannick: Auch er hat bisher nicht das gebracht, was er von seinem Talent her hätte zeigen können. Konstant schon mal gar nicht. Ich kann den FC verstehen und ich bin der Meinung, dass uns die 13 Mio für Gerhardt mehr helfen werden, als auf den Durchbruch von YG zu warten (wenn er es denn schafft, den nächsten Schritt zu machen).

    Neben Sane brauchen wir unbedingt noch einen offensiven, torgefährlichen Spieler, der ein Update zu Osako sein sollte. Der ist noch viel wichtiger als ein neuer 6 er. Beide Transfers müssen aber sitzen, Flops können wir uns hier nicht leisten.

  5. BÄRBELCHEN
    BÄRBELCHEN says:

    Mensch Freddy, es scheint eben so zu sein, dass Sané einen zumindest nicht unzweifelhaften Ruf hat. Muss man keinen als blind bezeichnen. Wir haben drei Jahre davon gelebt, dass das Kollektiv perfekt funktionierte und vieles selbst reguliert hat. Gerade, wenn die Negativserie lang zu werden drohte, Spiele dringend gewonnen werden mussten. Ich bin schon lange dabei und kann mich nicht erinnern, wann die Mannschaft letztmals so intakt war. Und es ist nicht so, dass PS da dauernd interveniert, stattdessen überlasst er den Spielern viel Verantwortung.

    Jeder war Teil dieses Mannschaftsgeistes, auch KV. Im ersten BL-Jahr hat er mit ML den Laden defensiv zusammengehalten und zum Erfolg beigetragen. Es gab eben auch wegen der beiden Sechser keine hohen Niederlagen. Es war ihre primäre Aufgabe, abzusichern und die Defensive zu organisieren. Die beiden sind seltenst komplett auseinandergenommen worden. Das über eine ganze BL-Saison oder gar zwei wie im Falle ML ist für sich genommen eine hohe Kunst. KV hat seine Jobbeschreibung zuverlässig erfüllt und sein Bestes gegeben. Kann man auch mal würdigen, ohne Sané direkt herabzustufen. Dass KV jetzt verkauft wurde, ist i.O., weil sich die spielerische Ausrichtung im Laufe der Saison geändert hat und er unzufrieden war. Aber man darf hinterfragen, was zuerst da war: die spielerische Minderleistung oder die Unzufriedenheit des Publikums.

  6. rund ist rund
    rund ist rund says:

    MAL EHRLICH. WAS HAT DAS NOCH ALLE MIT FUSSBALL ZU TUN. IST DOCH NUR NOCH MODERNER MENSCHENHANDEL. MAN ZAHLT FÜR MENSCHEN DIE GERADEAUS LAUFEN KÖNNEN UND GEGEN EINEN BALL TRETEN MILLIONEN AN GELD. ES GEHEN DOCH EH DIE MEISTEN LEUTE INS STADION UM SPAß AM FEIERN UND TRINKEN MIT GEFRUSTETEN EHEMÄNNERN UND FRAUEN ZU HABEN.
    GEHT ZU DEN AMATEUREN DA IST DAS BIER BILLIGER UND DER SPAß NOCH BESSER.
    DER FUSSBALL GEHT AN DEM GANZEN MILLONENGESCHÄFT AUF KOSTEN DER FANS KAPUTT. BAYERN MÜNCHEN HAT EIN VERMÖGEN VON CA. 780.000 Millionen €.
    Köln 30 Millionen Schulden. Also warum geht man ins Stadion wenn man eh nie mehr DEUTSCHER MEISTER WIRD. Siehe Text.
    VIEL Spaß bei der Hymne….

  7. Kalter Kaffee
    Kalter Kaffee says:

    Ein Quantensprung im physikalischen Sinne ist soziemlich der kleinste Sprung, den man sich vorstellen kann …
    Oder meinst du den Quantensprung im kölschen Sinne von großen Quanten? ;)

    Vogt war ein richtig guter Spieler, der von vielen unterschaätzt wurde. Sané kenne ich eigentlich gar nicht. Bei den beiden Spielen gegen Köln ist er mir nicht aufgefallen. Aber egal ob Diva oder nicht. Schmaddi kennt ihn bestimmt ganz gut. Und da vertraue ich einfach mal weiterhin auf unsere Manager und Trainer.

    Der Kaffee ist fertig.

Dein Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar