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Aus Frankreichs Kaderschmiede: "Er hat viele Ausbaustufen in sich"

Die Verpflichtung Guirassys, eines Zentrumstürmers mit einem ausgeprägten Torriecher, Schnelligkeit und besonderen Qualitäten im gegnerischen Strafraum, lässt darauf schließen, wie der Effzeh taktisch in der kommenden Spielzeit plant: mit zwei echten Spitzen. Bislang war klar, dass Trainer Peter Stöger versuchen würde, defensiv vermehrt mit einer Dreierkette zu agieren. Der Guirassy-Deal deutet darauf hin, dass es offensiv zudem zwei echte Spitzen werden.

Darum wird der Effzeh wohl mit zwei Spitzen spielen

Anthony Modeste, Sehrou Guirassy, Artjoms Rudnevs und Simon Zoller – vier Stürmer stehen nun im Kölner Kader, die allesamt ihre Qualitäten vor allem im Zentrum haben. Selbst Yuya Osako, von Stöger eher als Zehner eingesetzt, sieht sich selbst eigentlich in der Sturmspitze. Obwohl die taktische Flexibilität für den FC-Coach an erster Stelle steht, bejahte er nun die Überlegung, dass mit einem fitten Guirassy ein Zwei-Mann-Sturm die wahrscheinlichste Option ist. Voraussetzung: Die defensive Stabilität geht nicht verloren.

Tony Modeste erzielt das 1:0. (Foto: GBK)

Anthony Modeste trifft im ersten Testspiel des 1. FC Köln gegen die Burgenland-Auswahl. (Foto: GBK)

Von einem 3-5-2 ausgehend, dürfte Stöger also auf eine Viererkette vor drei Innenverteidigern setzen. Hinter den beiden Spitzen würde ein Passgeber und Anspielpartner in den Schnittstellen die Rolle einer Verteilerstation einnehmen. Leonardo Bittencourt scheint hierfür nach seiner starken Rückrunde prädestiniert. Modeste, Guirassy, Zoller und Rudnevs sollen schließlich für die Tore sorgen.

Er kann hinter Tony spielen, um ihn herum

Aber können beispielsweise Modeste und Guirassy überhaupt zusammenspielen? Davon ist zumindest Sportchef Jörg Schmadtke überzeugt. „Im Vergleich zu Tony kann Sehrou noch mehr auf die Außenbahnen ausweichen. Er kann hinter Tony spielen, um ihn herum“, sagte Schmadtke dem GEISSBLOG.KOELN. Während Modeste der noch kräftigere Strafraumstürmer ist, soll Guirassy mit seiner Schnelligkeit jene Lücken nutzen, die sein 28-jähriger Nebenmann durch seine Präsenz und Arbeit mit dem Rücken zum Tor reißen kann.

Weiterlesen: „Er wird noch schneller werden, noch kräftiger!“

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