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Aus Frankreichs Kaderschmiede: "Er hat viele Ausbaustufen in sich"

Bei aller Freude über den neuen Stürmer ist am Geißbockheim aber auch der Versuch zu spüren, die Erwartungen nicht zu groß werden zu lassen. Das liegt einerseits an Guirassys Verletzung, die ihn zunächst einmal für mehrere Wochen außer Gefecht setzen wird. „Er hat hier für fünf Jahre unterschrieben, das sind 60 Monate“, beeilte sich Schmadtke zu betonen. „Dazu steht der jetzige Ausfall in keiner Relation.“ Mit anderen Worten: Ein 20-Jähriger kann kein Heilsbringer vom ersten Tag an sein. Er braucht Zeit, sich zu entwickeln.

Lassen wir ihn doch erst mal ankommen!

Oder in den Worten des Sportchefs: „Der Junge ist 20 Jahre alt. Er hat noch viele Ausbaustufen in sich“, so Schmadtke im Gespräch mit dem GEISSBLOG.KOELN. „Er wird noch schneller werden, noch fitter, noch kräftiger. Aber lassen wir ihn doch erst mal ankommen!“ Dieses Ankommen betrifft zunächst einmal das Ankommen bei den Ärzten und den Reha-Kräften um Klaus Maierstein, die sich in den kommenden Wochen dem Neuzugang annehmen werden, um ihn so schnell, aber vor allem so fit wie möglich wieder auf den Trainingsplatz zu bringen.

Zunächst wird sich Guirassy also noch gedulden müssen. Der Franzose fällt mindestens vier Wochen aus. „Ich finde es schade für den Jungen, aber er hat so auch nicht den riesigen Stress und kann die Mannschaft in Ruhe kennenlernen“, sagte Peter Stöger. „Es hätte auch sein können, dass wir ihn erst in vier Wochen verpflichten. Deswegen macht der Ausfall erst einmal nichts. Wir sind froh, dass wir ihn bekommen haben.“ Schließlich ist Guirassy kein Versprechen für ein paar Wochen, sondern für ein paar Jahre.

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