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Millionen-Paket für Guirassy – Sisto & Subotic kommen nicht

Sehrou Guirassy ist endlich ein Kölner. Der französische Stürmer hat einen Vertrag bis 2021 beim 1. FC Köln unterschrieben. Letztlich konnten sich die Vertreter der Geissböcke mit jenen des OSC Lille einigen, nachdem es aufgrund einer Verletzung des 20-Jährigen zu Differenzen gekommen war. Diese räumten die Parteien aus und einigten sich offenbar auf ein mehrteiliges Millionen-Paket.

Köln – Wie der GEISSBLOG.KOELN aus Frankreich erfuhr, hatten sich der Effzeh und Lille ursprünglich auf eine Ablösesumme von knapp unter fünf Millionen Euro geeinigt. Nachdem bekannt wurde, dass Guirassy operiert werden muss und den Kölnern zunächst nicht zur Verfügung stehen wird, wurde nachverhandelt. Nach GBK-Informationen einigten sich die beiden Klubs nun auf eine Ablösesumme in Höhe von rund 3,8 Millionen Euro.

Schmadtke dementiert Sechs-Millionen-Ablöse

Darüber hinaus sollen die Parteien Sonderzahlungen für besondere Leistungen Guirassys in seiner Zeit in Köln vereinbart haben. Erreicht der 20-Jährige diese, müsste der Effzeh Nachzahlungen leisten, die schließlich wieder zu einer Transfersumme ähnlich der ursprünglich verabredeten führen könnten.

Jörg Schmadtke, der generell keine Vertragsdetails kommentiert, verwies auf GBK-Nachfrage die Summen ins Reich der Fabeln, die in der französischen Sportzeitung „L’Équipe“ genannt worden waren: Demnach hätte der 1. FC Köln sechs Millionen Euro sowie zehn Prozent bei einem möglichen Weiterverkauf zahlen müssen. „Das stimmt nicht“, sagte der FC-Sportchef. „Wir haben gesagt, wir werden noch einmal sprechen. Das haben wir getan und uns geeinigt.“ Und weiter: „Das geht nur mit Sachlichkeit.“

Sisto wird wohl nicht verpflichtet

Mit dem OSC Lille hat sich der Effzeh also geeinigt, Guirassy ist Kölner. Zwei andere werden dies dagegen nicht. Neven Subotic, zuletzt als neuer Innenverteidiger gehandelt, muss sich einer Operation im Rippenbereich unterziehen, weshalb sein Wechsel nach England platzte. Borussia Dortmund teilte deswegen mit, dass der Abwehrspieler „in dieser Transferperiode“ nicht wechseln wird.

Pione Sisto, in den vergangenen Tagen wieder in den Fokus gerückt, könnte zwar wechseln, wohl aber nicht zum Effzeh. Schmadtke verneinte auf GBK-Nachfrage Gespräche mit dem Angreifer im Dienste des FC Midtjylland. Jene Fans, die sich die Verpflichtung des 21-Jährigen gewünscht hatten, müssen also darauf hoffen, dass Schmadtke eine ähnliche Strategie fährt wie im vergangenen Jahr bei Leonardo Bittencourt: erst alle Transferplanungen für beendet erklären und dann doch noch einen Neuen aus dem Hut zaubern.

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