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Modeste begrüßt Landsmann: Guirassy fällt in Kitzbühel aus


„Willkommen zu Hause!“ Mit diesen Worten hat Anthony Modeste seinen Landsmann Sehrou Guirassy beim 1. FC Köln begrüßt. Der Stürmer vom OSC Lille wurde am Mittwoch von den Geissböcken verständigt und wird künftig zusammen mit Modeste für den Effzeh auf Torejagd gehen. Erst muss Guirassy aber fit werden. Das könnte noch etwas dauern.

Köln – Es war der große Streitpunkt, weshalb sich der Transfer des 20-Jährigen hingezogen hatte. Guirassy ist verletzt, muss operiert werden. Schließlich einigten sich die Parteien doch, der Wechsel wurde vollzogen. Nun aber wird der Stürmer zunächst von den Ärzten betreut. An Mannschaftstraining ist erst einmal nicht zu denken.

Guirassy verpasst den Großteil der Testspiele

Wie Sportchef Jörg Schmadtke dem GEISSBLOG.KOELN bestätigte, wird Guirassy auch nicht am Mannschaftstraining im Trainingslager in Kitzbühel (29.7. bis 5.8.) teilnehmen und damit die nächsten fünf Testspiele (Bielefeld, Malaga, Fortuna Köln, Eibar, Bologna) verpassen. Ob er zum Härtetest gegen Juventus Turin am 14. August wieder fit sein wird, ist fraglich. Eher wahrscheinlich ist, dass der Effzeh dem Neuzugang lieber einige Tage länger zur Genesung geben wird, wissend, dass nach dem 1. Spieltag gegen den SV Darmstadt 98 bereits eine Länderspiel-Pause ansteht, während der sich der 20-Jährige heranarbeiten kann.

https://twitter.com/AModeste15/status/755710778569785345

Schmadtke betonte: „Er hat hier für fünf Jahre unterschrieben, das sind 60 Monate. Dazu steht der jetzige Ausfall in keiner Relation.“ Der 1. FC Köln ließ wissen, man habe für seinen Neuzugang „die notwendige medizinische Versorgung eingeleitet“. Wie diese aussehen wird, ist nicht klar. Gut möglich ist aber, dass Guirassy zumindest mit nach Kitzbühel reisen wird, um nahe an der Mannschaft zu sein und seine neuen Mitspieler kennen zu lernen. Mit Anthony Modeste hat er jedenfalls bereits einen ersten Ansprechpartner in seinem neuen Zuhause.

Der GEISSBLOG.KOELN meint: Sehrou Guirassy ist gerade einmal 20 Jahre alt, gilt als großes Sturm-Talent in seiner Heimat und hat für fünf Jahre unterschrieben. Selbst, wenn der Stürmer noch mehrere Wochen ausfallen sollte, hat der Effzeh ein gutes Geschäft gemacht.

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