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Sprachtalent Rudnevs: "Mit Tony würde es funktionieren"

Artjoms Rudnevs hat am Mittwoch seine Arbeit beim 1. FC Köln aufgenommen. Der Lette, der ablösefrei vom Hamburger SV zum Effzeh wechselte, absolvierte den Laktattest problemlos und wird am Donnerstag erstmals am Geißbockheim trainieren. Sein Ziel ist klar: Er will Stammspieler werden.

Köln – Ein Laktattest? Da konnte der 28-Jährige nur schmunzeln. „Das war heute locker für mich, kein Problem“, sagte Rudnevs. Beim HSV galt er als unermüdlicher Läufer, als topfit und einsatzfreudig. So präsentierte er sich auch am Mittwoch bei den Runden auf der Ostkampfbahn. Und das, obwohl Rudnevs den Sommerurlaub in vollen Zügen genossen hatte. Was er in den letzten Wochen individuell trainiert habe, wurde er gefragt. „Nicht viel.“ Rudnevs grinste.

„Das ist Konkurrenz!“ Rudnevs will spielen

Artjoms Rudnevs beim Laktattest. (Foto: GBK)

Artjoms Rudnevs beim Laktattest. (Foto: GBK)

Rudnevs lief am Mittwoch vorne weg, zeigte keine Schwäche. Der Lette, der beim HSV nur im ersten der vier Jahre überzeugen konnte (zwölf Tore) und später durch das Rost des schlingernden Klubs fiel, will in Köln durchstarten. „Ich hatte eine gute Zeit beim HSV. Das erste Jahr war geil, da habe ich viele Tore gemacht. Danach passiert es eben so im Fußball“, so Rudnevs, zu dem Köln im April Kontakt aufgenommen hatte.

90 Bundesliga-Spiele hat der Stürmer in seiner Karriere absolviert, 19 Tore erzielt. Er übernimmt den Kaderplatz von Philipp Hosiner, dessen Leihe ausgelaufen war. Rudnevs soll die Torflaute der Kölner beheben, soll als einer der Spieler neben Anthony Modeste für mehr Gefahr im gegnerischen Strafraum sorgen. Aber in welchem System? Rudnevs ist das natürlicherweise egal – Hauptsache, er spielt. „Das System muss der Trainer entscheiden. Ich komme hierher um zu kämpfen“, so der 28-Jährige. „Anthony Modeste ist ein guter Stürmer, aber für eine Mannschaft ist es gut viele Stürmer zu haben. Das ist Konkurrenz und das ist gut.“

Ich kann mit Anthony Modeste spielen

Mit dem 15-Tore-Mann der letzten Saison will sich Rudnevs also messen, am liebsten aber würde er mit ihm zusammenspielen. „Ich kann mit Anthony Modeste spielen. Zwei Stürmer würden gut funktionieren.“ Auch, wenn Rudnevs kein Französisch spricht. Eine der wenigen europäischen Sprachen, die der Lette nicht beherrscht. „Ich spreche Lettisch, Russisch, Polnisch, Englisch und ein bisschen Deutsch“, sagte er am Mittwoch stolz. Die Integration des Neuzuganges dürfte also kein Problem sein.

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