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Stöger: "Man kann den Körper quälen – den Spieler kaum"

Der 1. FC Köln bricht am Sonntag in sein erstes Trainingslager der Vorbereitung auf die Bundesliga-Saison 2016/17 auf. Mit dem Flieger geht es am Mittag von Köln nach Wien, wo der Mannschaftsbus bereits auf den FC-Tross warten und alle Mann nach Bad Tatzmannsdorf bringen wird. Dort will das Team von Peter Stöger die Grundlagen für eine erfolgreiche Saison legen.

Köln – Bad Tatzmannsdorf ist nicht gerade ein Ort, in dem junge Menschen sofort Urlaub machen würden. Ein Ruhepol ohne Ablenkungen, Attraktionen und Glamour. Der perfekte Ort also für das Trainingslager eines Bundesligisten. Fünf Tage lang werden die FC-Profis hier arbeiten. Die Wettervorhersage ist gut, das Resort Avita Therme hat sich bewährt, eine gewohnte Umgebung für gewohnt harte Arbeit.

Hartel fehlt, Mavraj kehrt zurück

Zweimal täglich wird Peter Stöger zum Training bitten. Marcel Hartel muss nach seinem Mittelfußbruch passen, Mergim Mavraj wird dagegen erstmals dabei sein. Der Albaner hatte noch eine Woche verlängerten Urlaub nach der EM 2016 bekommen. Damit fehlt nur noch Jonas Hector, der erst zum zweiten Trainingslager in Kitzbühel einsteigen wird.

Der 1. FC Köln im Trainingslager.

So trainierte der Effzeh 2015 in Bad Tatzmannsdorf. (Foto: GBK)

In Bad Tatzmannsdorf wird Stöger mit seinem Trainer-Team die Grundlagen legen, damit seine Spieler erneut zu den fittesten Mannschaften der Liga gehören werden. Athletik-Coach Benny Kugel, der nach der EM ebenfalls noch Urlaub hat, hat alles vorbereitet. Reha-Coach Marcel Abanoz und seine Kollegen werden die Vorgaben umsetzen.

Der Körper wird mehr arbeiten müssen als normal

Ohnehin wird die meiste Arbeit aber mit Ball und auf dem Rasen vorgenommen. Lange Läufe sind nur in Ausnahmefällen geplant. „Man kann den Körper quälen, aber den Spieler kaum, wenn man es in spielerischer Form macht“, sagt Stöger mit einem Lächeln. Körperliche Arbeit ja, aber der Spaß soll nicht zu kurz kommen. Und weil seine Spieler mit guten Fitness-Werten aus dem Urlaub wiedergekommen sind, sollen bereits erste taktische Einheiten auf dem Programm stehen.

„Auch, weil Mergim Mavraj wieder dabei ist und wir so wieder mehr Verteidiger haben“, sagt Stöger. Dennoch gilt: „Der Körper wird mehr arbeiten müssen als normal.“ Bad Tatzmannsdorf wird also einmal mehr alles andere als ein Kurort für die Kölner Spieler werden. Allerdings das letzte Mal. Denn im nächsten Jahr wird das erste Sommer-Trainingslager anderswo stattfinden. Der Vertrag mit Bad Tatzmannsdorf und der Avita Therme läuft aus.


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