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Stöger stellt klar: "Wir haben die Akte Sané geschlossen"


Der 1. FC Köln wird Salif Sané in dieser Transferperiode nicht mehr verpflichten. Trainer Peter Stöger hat bestätigt, dass die Geissböcke Abstand von weiteren Gesprächen mit Hannover 96 genommen haben, da sich die Niedersachsen in Sachen Ablösesumme nicht verhandlungsbereit gezeigt hatten.

Köln – Den Tag vor dem Abflug ins Trainingslager nach Kitzbühel verbrachte Peter Stöger noch einmal für einige Stunden am Geißbockheim, ehe er nach Hause fuhr und sich auf die Reise in sein Heimatland vorbereitete. Der FC-Coach wird in Kitzbühel mit dem Feintuning beginnen, um sein Team fit für die neue Bundesliga-Saison zu machen.

Bleibt es bei den bislang vier Neuzugängen?

Salif Sané gegen Leonardo Bittencourt: Der 1. FC Köln gewinnt in Hannover mit 2:0. (Foto: CM)

Salif Sané. (Foto: CM)

Mit neuen Spielern plant der 50-Jährige aktuell nicht mehr. Vor allem nicht mit Salif Sané. „Wir haben die Akte Sané geschlossen“, sagte Stöger dem GEISSBLOG.KOELN. Hannover 96 wollte sich nicht bewegen, da zog der Effzeh seine Konsequenzen und brach die Gespräche ab. Nach Alternativen schaut sich Sportchef Jörg Schmadtke zwar um, doch Stöger betonte, dass Köln keine Alternative aus einem Anflug von Aktionismus heraus verpflichten werde, nur, um einen weiteren Spieler präsentieren zu können. „Wir sind auf allen Positionen doppelt besetzt“, sagte der FC-Coach und deutete damit an, dass die bisherigen Neuzugänge Marco Höger, Konstantin Rausch, Artjoms Rudnevs und Sehrou Guirassy die einzigen in diesem Sommer bleiben könnten

Auch, dass der bestehende Kader (21 Feldspieler, drei Torhüter) hinter Ingolstadt (20 Feldspieler) der zweitkleinste der Liga ist, bereitet dem Österreicher keine Sorgen. „Wir haben in den letzten Jahren davon profitiert, dass wir kaum lange Ausfälle zu verkraften hatten. Darauf setzen wir auch jetzt wieder.“ Zumal auch ein junger Spieler wie Salih Özcan in der bisherigen Vorbereitung gezeigt hat, dass er schon weit genug und alles andere als ein Lückenfüller im Kader ist. „Wir sind bei einem so jungen Kerl wie ihm vorsichtig, aber wir wissen, was er könnte“, so Stöger.

Augen offen, aber Preise erschweren Schnäppchenjagd

Auch in dem aktuell verletzten Marcel Hartel, der Anfang September zurückerwartet wird, sieht der Österreicher großes Potential, das der FC dem Talent nicht durch einen weiteren Neuzugang verbauen möchte. Stand jetzt hält der 1. FC Köln also lediglich weiter die Augen offen für den Fall, dass sich doch noch einmal ein Glücksgriff auf dem Transfermarkt ergeben könnte. Doch der Fall Sané zeigt, dass die aktuellen Preise echte Schnäppchen kaum möglich machen.

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