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Taktik-Feinschliff: "Defensive war immer unser Trumpf!"


Die fehlende Abstimmung in den Testspielen hatte vor allem offensichtliche Gründen: Nach harten Trainingseinheiten und dem Fokus auf die körperliche Fitness fehlten den FC-Profis die Kraft und die Konzentration, um einerseits die taktischen Vorgaben in Gänze auszufüllen. Gleichzeitig sorgte die hohe Belastung für diverse individuelle Flüchtigkeitsfehler, die zu Gegentoren führten.

Die Spieler sollen ein gutes Gefühl haben

Kein Grund zur Sorge, sagt deswegen Peter Stöger. „Wir werden in Kitzbühel schon noch was im körperlichen Bereich machen. Aber natürlich werden wir nun viel im Taktischen arbeiten, weil ab jetzt auch Jonas Hector mit dabei sein wird.“ Der Nationalspieler, der bislang im EM-Urlaub war, stößt in Österreich zur Mannschaft und zählt bekanntlich zu den Schlüsselspielern in Stögers Konstrukt.

Der FC-Coach will und muss nun mit dem Feintuning beginnen, um seinem Team nicht nur das neue Spielsystem einzuimpfen, sondern es ihnen auch schmackhaft zu machen. „Die Spieler sollen auf dem Platz ein gutes Gefühl haben. Sie sollen sich wohl fühlen in dem System, das sie spielen. Es bringt nichts, ihnen etwas vorzuschreiben, das sie nicht spielen wollen“, sagte Stöger.

Wir werden nicht drauf losstürmen

Deswegen wird der Österreicher das 3-5-2 weiterhin nur als eine von mehreren Varianten betrachten, allerdings soll es die erste Option für die kommende Saison werden. Dazu werden die Spieler in den kommenden Tagen ausgiebig mit den Details vertraut gemacht. Eines verspricht Stöger aber unabhängig vom System: „Wir werden nicht drauf losstürmen, das ist sicher.“ Aber mehr Tore als in den letzten beiden Spielzeiten wollen die Kölner in den kommenden Monaten trotzdem erzielen.


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