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Bittencourt in Topform, aber kein Gedanke an Olympia


Die Entscheidung, dass Bittencourt in Köln bleiben musste, war eine Farce par excellence vorausgegangen. Ein monatelanges Geschacher um Freistellungen und Nominierungen, ausgelöst durch ein intransparentes Auswahlverfahren des Deutschen Fußball-Bundes. Gleich mehrere Klubs hatten sich hinter den Kulissen mit dem DFB angelegt, andere offen ihre Ablehnung gegenüber den Olympia-Plänen geäußert. Ihr Tenor: Der DFB verlange die volle Unterstützung und ignoriere dabei die Wünsche und Bedürfnisse der Klubs.

Deswegen ist Bittencourt so wichtig für den Effzeh

Auch der FC war nicht einverstanden gewesen mit dem Vorgehen des Verbandes und entschloss sich schließlich in Gesprächen mit den Spielern, nur Timo Horn abzustellen. Bittencourt musste zuhause bleiben. Auch, weil er sich als wichtiger Bestandteil der Kölner Offensive mit seinen Mitspielern einspielen sollte.

Gegen Mainz zeigte der 22-Jährige nun, dass mit ihm zu rechnen ist. Zwei blitzsaubere Tore, dazu eine starke Laufleistung gegen den Ball: Bei Peter Stöger ist Bittencourt aktuell gesetzt. Nach der deutlich verbesserten Rückrunde bis zu seiner Roten Karte gegen Leverkusen soll der 1,71 Meter große Offensivspieler in der neuen Saison noch effektiver werden. Eine mehrwöchige Reise nach Brasilien hätte diese Pläne durchkreuzen können.

Ich kann mich nicht mit allen Eventualitäten beschäftigen

„Es gibt im Fußball nichts, mit dem man nicht rechnen sollte. Aber ich kann mich nicht mit allen Eventualitäten beschäftigen“, sagte Stöger am Freitag, ebenfalls nicht damit rechnend, dass noch ein Olympischer Anruf kommen könnte. Und Bittencourt ergänzte: „Ich weiß von nichts. Wir bereiten uns ganz normal auf das Pokalspiel in Berlin vor.“ Es wird parallel zu den Medaillenspielen in Brasilien stattfinden.


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