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Hier wird Maroh vom Lilien-Keeper getroffen

Dominic Maroh wird von Lilien-Keeper Esser mit dem Knie getroffen und muss verletzt vom Feld. (Foto: JP)


Dominic Maroh wird dem 1. FC Köln in den kommenden Wochen fehlen. Der Innenverteidiger der Geissböcke wurde in der Nachspielzeit der Partie gegen den SV Darmstadt 98 von Lilien-Keeper Michael Esser von dessen Knie getroffen. Der 29-Jährige wurde im Anschluss ins Krankenhaus gebracht. Dort diagnostizierten die Ärzte einen doppelten Rippenbruch.

Köln – Es liefen die letzten Sekunden des Spiels, zwei Minuten Nachspielzeit waren angezeigt. Milos Jojic brachte eine letzte Ecke der Geissböcke in den Darmstädter Strafraum. Am langen Pfosten wollte Dominic Maroh zum Kopfball hochsteigen, doch Michael Esser kam aus seinem Kasten und faustete den Ball aus der Gefahrenzone.

Schmadtke nimmt Lilien-Keeper in Schutz

Doch Maroh blieb liegen. Esser hatte ihn, wie die Bilder (siehe Galerie) später zeigten, mit dem Knie im rechten Rippenbogen getroffen. Nach minutenlanger Behandlung musste der Innenverteidiger mit einer Trage vom Platz und anschließend ins Krankenhaus gebracht werden. Dort ergaben Untersuchungen einen doppelten Rippenbruch.

Sportchef Jörg Schmadtke wollte Esser anschließend keinen Vorwurf machen. „Ich bin der Auffassung, dass ein Torhüter so hingehen kann“, sagte Schmadtke mit Blick auf das angezogene Knie, das Torhüter in der Bundesliga inzwischen fast immer anziehen, um sich im Luftkampf durchzusetzen. „Wenn das Knie voraus geht, ist das ein Graubereich“, so Schmadtke weiter über die Diskussion, ob ein solche Vorgehen nicht eigentlich eine Rote Karte nach sich ziehen könnte. „Die Frage ist, ob man das in der 90. Minute bei diesem Spielstand machen muss. Aber am Ende ist es einfach unglücklich gelaufen.“

Der GEISSBLOG.KOELN meint: Nicht das erste Mal wurde ein Spieler verletzt, weil die meisten Torhüter in den Top-Ligen Europas mittlerweile in fast jeden hohen Ball mit einem angezogenem Knie springen. Torhüter sollen natürlich im Luftkampf geschützt werden. Aber auch sie dürfen die Gesundheit der anderen Spieler auf dem Platz nicht billigend in Kauf nehmen. Mit einem angezogenen Knie tun sie genau das.

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