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Olkowski wieder der Alte – und auf Stammplatz-Kurs?

Pawel Olkowski ist wieder da. Der Rechtsverteidiger des 1. FC Köln hat sich nach einer enttäuschenden Saison 2015/16 wieder zurückgemeldet. Körperlich fit, läuferisch verbessert und auch wieder mit mehr Selbstvertrauen präsentiert sich der Pole bislang in guter Verfassung. Beim Effzeh weiß man, was er kann. Ist er sogar schon wieder eine Option für die Startformation?

Köln – Seine jüngere Geschichte ist mittlerweile bekannt: Olkowski verletzte sich im Frühjahr 2015 am Fuß, fiel zwei Monate aus. In jener Zeit hatte seine Frau eine Frühgeburt, ihr gemeinsamer Sohn kam fünf Wochen eher als geplant auf die Welt. Olkowski verbrachte die Wochen zwischen Reha-Training und Krankenhaus, nahm in kurzer Zeit sieben Kilo ab. Es brauchte Monate, ehe der Pole den Kraftverlust wieder aufgearbeitet hatte. Nun ist es soweit.

Olkowski als interner Neuzugang nah am Stammplatz

Mit nunmehr wieder 79 Kilogramm (statt 72) und neuem Mut hat sich der Rechtsverteidiger wieder heran gekämpft. In Kitzbühel überzeugte Olkowski im Testspiel gegen Eibar mit Tempo und Offensivdrang. Es schien so, als sei der alte Olkowski wieder da, jener, der in der Saison 2014/15 den damaligen Kapitän Miso Brecko hinten rechts den Rang abgelaufen hatte. Sogar ein Tor wäre Olkowski gegen Eibar fast geglückt. Nach einem starken Solo ging sein Schuss aus 20 Metern nur knapp am langen Pfosten vorbei.

Pawel Olkowski beim Training. (Foto: GBK)

Pawel Olkowski beim Training. (Foto: GBK)

„Er hat das gut gemacht. Wir hoffen, dass er die Entwicklung jetzt fortsetzen kann“, sagte sein Trainer Peter Stöger nach dem Eibar-Test. „Er ist gut unterwegs.“ So gut, dass Olkowski als „interner Neuzugang“ gehandelt wird, als Verstärkung aus dem Kreis der Spieler, die in der vergangenen Saison eigentlich keine große Rolle gespielt hatten. Zusammen mit Milos Jojic und Yuya Osako hat Olkowski einen neuen Anlauf genutzt. Von dem genannten Trio scheint der 26-Jährige am besten unterwegs und am nächsten an einem Stammplatz dran.


Die Spielzusammenfassungen im Video


„Sie sind mit frischem Mut und Elan in die neue Saison gestartet“, sagte Stöger über die drei Problemfälle der letzten Saison. „Wir wissen, wie Pawel schon gespielt hat. Wir müssen schauen, dass er das wieder hinbringt. Er ist auf einem guten Weg.“ So gut, dass er aktuell im eingespielten 4-4-2-System mit Viererkette wohl gesetzt wäre. Marcel Risse wird weiter vorne benötigt, Frederik Sörensen (in der vergangenen Rückrunde mit mehreren starken Leistungen hinten rechts) spielte in der Vorbereitung bislang ausschließlich im Zentrum. Nur das eigentlich noch häufiger geplante 3-5-2-System mit lediglich einem echten Flügelspieler auf rechts würde für Olkowski wohl zunächst die Bank bedeuten. In dieser Variante hat Risse die Nase vorn. Doch zumindest ist Olkowski wieder eine Alternative. Das war in der vergangenen Saison nicht der Fall.

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