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Podolski oder Stöger: Wer klopfte den Spruch des Jahres?

Jedes Jahr wird im Rahmen der Verleihung der Deutschen Fußball-Kulturpreise auch der Fußballspruch des Jahres gekürt. Zur Wahl stehen in diesem Jahr erneut elf Zitate: Lukas Podolski und Peter Stöger haben es mit launigen Sprüchen in die Endauswahl geschafft.

Köln – Eine Jury wird in den kommenden Wochen aus den elf vorgeschlagenen Zitaten die Plätze fünf bis elf wählen. Die besten vier Sprüche kommen ins Finale. Dieses wird traditionell live auf der Gala per Publikumsabstimmung ausgetragen.

80 Prozent kraulen sich an den Eiern

Peter Stöger hat es mit seiner zynischen Analyse der 0:1-Niederlage gegen Hannover 96 in der Vorsaison – es war der Hand-Skandal um Leon Andreasen – in die Endauswahl geschafft. „Ich habe dem Linienrichter meine Brille angeboten. Aber auch das hat er nicht gesehen“, hatte der FC-Coach geäußert, nachdem er seine Sehhilfe dem Assistenten an der Seitenlinie hingehalten hatte.

Auch Lukas Podolski kann sich Hoffnungen auf die Trophäe machen. Er hatte während der EM 2016 für einen Lacher gesorgt, als er auf einer Pressekonferenz Bundestrainer Joachim Löw für einen besonderen „Fehlgriff“ verteidigt hatte. „In der Mannschaft ist das kein Thema. Ich denke, 80 Prozent von euch und ich kraulen sich auch mal an den Eiern.“

Die weiteren Kandidaten auf den Preis sind:

„Herr Gauland, ich bin zwar nicht Ihr Nachbar, aber ich kann Ihnen sagen: Sie haben nicht alle Latten am Zaun.“ Mario Basler

„Es macht Spaß uns zuzuschauen, auch wenn ich selbst nicht zugeschaut habe.“ Thomas Müller

„Ich habe bei der Wohnungssuche schon eine Absage bekommen, weil der Vermieter einen langfristigen Mieter wollte.“ Markus Weinzierl bei seiner Vorstellung als neuer Trainer des FC Schalke 04

„Eine Partie Memory zwischen Franz Beckenbauer und Wolfgang Niersbach wäre ein Desaster.“ Günter Klein (Münchener Merkur)

„Ich hoffe, dass Puma keine Pariser macht.“ Xherdan Shaqiri, nachdem zahlreiche der Schweizer Trikots im Spiel gegen Frankreich zerrissen waren

„Die Drei gehören zusammen wie siamesische Zwillinge.“ Holger Stanislawski über das belgische Offensiv-Dreieck

„Die Dreifachbelastung kann er nicht mehr schaffen – er ist ja jetzt verheiratet.“ Uwe Seeler über Bastian Schweinsteiger

„Man muss nicht immer das Salz in der Suppe suchen.“ Philipp Lahm nach dem 2:2 des FCB im CL-Viertelfinale bei Benfica Lissabon, das zum Weiterkommen genügte

„Der Sinn und Zweck war, da habe ich mich beirren lassen von meine Kompetenz, was ich nie getan habe.“ Thorsten Legat

Was war Euer Fußballspruch des Jahres? Postet Eure Vorschläge!


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