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Auf Krücken nach Operation: So geht es Leo Bittencourt


Leonardo Bittencourt ist erfolgreich am linken Sprunggelenk operiert worden. Der Offensivspieler des 1. FC Köln, der bis zur Winterpause ausfallen wird, richtete am Dienstagabend einen Gruß an Fans und Verein. Seinen Trainer hat die Verletzung spürbar mitgenommen.

Köln – Die gute Nachricht zunächst: Leonardo Bittencourt geht es den Umständen entsprechend gut und hat die Operation am Dienstag am linken Knöchel gut überstanden. Das ließ der 22-Jährige über die sozialen Netzwerke wissen. „Wie ihr seht, habe ich die OP gut überstanden“, postete Bittencourt samt Bild auf Krücken. „Eure Zuneigung und Liebe gibt mir Kraft diese schwere Phase zu überstehen und ich verspreche euch, dass ich alles dafür tun werde noch stärker zurückzukommen.“

Die Situation mit Leo beunruhigt mich mehr als die Niederlage in Berlin

Der Flügelflitzer der Geissböcke war am Montag im Training nach einem Zweikampf mit Lukas Klünter noch zusätzlich im Rasen hängen geblieben und verletzte sich dabei schwer am Bänderapparat des linken Knöchels. Bittencourt fällt nun bis zur Winterpause aus und fehlt dem Effzeh so nicht nur im DFB-Pokal am Mittwoch, sondern mindestens in acht Bundesliga-Spielen. „Leo hat für uns eine wichtige Rolle gespielt und wird sie in Zukunft auch wieder spielen“, sagte Trainer Peter Stöger am Dienstag. „Das ist bitter.“

Doch dem Österreicher war anzumerken, dass die schwere Verletzung nicht nur sportlich eine bittere Pille für die Kölner ist. „Es tut mir für den Leo leid, er ist ein Vollblutfußballer. Er liebt es, auf dem Sportplatz rumzulaufen. Das ist schwierig für ihn“, sagte Stöger und ergänzte: „Die Situation mit Leo beunruhigt mich mehr als die Niederlage in Berlin. Das schlägt aufs Gemüt. Das ist nicht lustig. Eine Niederlage kann man aufarbeiten und es drei Tage später besser zu machen. Verletzungen sind längerfristig. Daran habe ich anders zu knabbern, das muss ich echt sagen.“

Gewinnt der Effzeh gegen Hoffenheim auch für Bittencourt?

Und so hoffen Stöger und Bittencourt, dass die verbliebenen Effzeh-Profis die Niederlage tatsächlich am Mittwoch gegen Hoffenheim wieder gut machen und so auch Bittencourt am Fernseher eine Freude bereiten. „Auch meiner Mannschaft und allen Verantwortlichen des Vereins habe ich zu danken“, erklärte Bittencourt. „Zu wissen, dass ihr hinter mir steht, beweist mir mal wieder, dass dieser Club eine große Familie ist und ich glücklich bin, ein Teil dieser Familie zu sein.“ Auch, wenn diese Familie nun länger auf ihr immer gut gelauntes Mitglied verzichten muss.

Wünscht Leo gute Besserung und postet unter dem Artikel Eure Genesungswünsche!


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