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Höhenflug: Was ist drin für das Überraschungsteam?


Bislang haben die Kölner die gestiegenen Erwartungen in Leistung umwandeln können. Auch, wenn die Mannschaft eine erste Halbzeit verschlief oder sich ein Gegentor fing: Der Effzeh zeigt sich in dieser Saison sowohl mental stabil als auch taktisch flexibel. So stehen die Kölner nicht zu Unrecht auf dem Champions-League-Qualifikationsplatz. „Wir müssen uns nicht rechtfertigen, dass wir da oben stehen“, sagte Simon Zoller nach dem 3:0-Sieg über den HSV. „Wir spielen einfach guten Fußball und sind so gefestigt, dass wir so einen Gegner bespielen können. Deswegen können wir auch in einer Woche in Frankfurt wieder drei Punkte mitnehmen.“

Im April können wir schauen, ob was Größeres möglich ist

Auch Marcel Risse sieht keinen Grund, sich für den sensationellen Saisonauftakt zu entschuldigen. „Wir wehren uns nicht dagegen, dass wir mehr Punkte holen, als wir uns vorher erhofft hatten.“ Und auf die „Europapokal“-Gesänge der Fans angesprochen, sagte er mit einem Grinsen: „Da ist noch immer etwas Selbstironie dabei… Noch!“ Kann das Wörtchen „noch“ in wenigen Monaten aber wirklich der Vergangenheit angehören? Klar ist: Würden die Kölner den aktuellen Zwei-Punkte-Schnitt über die Saison auch nur annähernd halten, wäre das internationale Geschäft sicher.

Fußball lässt sich allerdings nicht berechnen. Deswegen wollen die Geissböcke solange wie möglich von ihrem Lauf zehren und sich oben festsetzen. „Wir müssen schauen, dass wir jetzt alles mitnehmen, was wir kriegen können“, gab Stöger die Richtung vor. „Dann können wir im April schauen, ob was Größeres möglich ist.“ Bis April ist es zwar noch etwas hin – und wie Jörg Schmadtke sagte: „Es ist ja noch nicht einmal Schnee gefallen!“ – und im Winter kann noch vieles passieren, doch ein echter Leistungseinbruch scheint aktuell schwer vorstellbar. Dennoch wird sich erst in der Winterpause zeigen, ob der Effzeh in der Saison tatsächlich ein Wörtchen um das internationale Geschäft mitreden kann.


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