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Nach Verletzung: Wie stark kehrt Timo Horn zurück?

Die schwere Verletzung von Torhüter Timo Horn hat die Stimmung am Geißbockheim vor dem 11.11. getrübt. Das Jahr 2016 ist für den ehrgeizigen Schlussmann nach einer Meniskus-OP gelaufen. Derweil macht man sich beim 1. FC Köln keine Sorgen, dass Horn diesen Rückschlag nicht verkraften könnte. 

Köln – Die Karriere von FC-Keeper Timo Horn ging seit seinem Zweitliga-Debüt 2012 nur in eine Richtung: steil nach oben. Seit vier Jahren ist er die Konstante im Team von Trainer Peter Stöger. In seinem dritten Erstliga-Jahr musste der Keeper jetzt seine ersten Rückschläge hinnehmen. Aufgrund einer Muskelverletzung verpasste Horn die Bundesligapartie gegen den VfL Wolfsburg – seine erste verletzungsbedingte Pause überhaupt. Nun hat es Kölns Nummer eins schlimmer erwischt. Nach seiner Knie-Operation – der 23-Jährige postete anschließend bei Instagram ein Foto von sich („OP gut überstanden“) – wird Horn die restlichen sechs Spiele im Jahr 2016 verpassen.

Peter Stöger zeigte sich betroffen 

Für den FC-Trainer ist der Ausfall von Timo Horn nach den schweren Verletzungen von Dominic Maroh und Leonardo Bittencourt schwer zu verkraften. „Das ist bitter und tut mir sehr leid“, sagte Stöger. „Wir sind gut unterwegs und wollen, dass alle Jungs mithelfen und dabei sein können.“ Insbesondere die Häufung unglücklicher Verletzungen in Zweikampf- oder Spielsituationen nennt Stöger „unglücklich“. Dies seien Dinge, die passieren. „Es wird auch in Zukunft nicht ausbleiben, dass wir im Training auf die Torhüter schießen.“ Horn hatte sich die Knieverletzung im Torschusstraining zugezogen.

Dass die Verletzung Timo Horn in seiner Entwicklung zurückwerfen könnte, das kann sich Peter Stöger aber nicht vorstellen. „Natürlich ist das auch für mich schwer zu sagen, denn jeder Spieler ist da anders. Aber bislang haben wir es mit unserem guten Ärzte-, Reha-, und Physioteam geschafft, alle wieder fit zu bekommen“, sagte Stöger und erinnerte an einen Langzeitverletzten der Vorsaison: „Mergim Mavraj ist nach seiner schweren Knorpelverletzung stärker zurückgekommen als zuvor.“

Timo wird auf dem selben Level – wenn nicht sogar besser – zurückkehren

Darauf setzen die FC-Verantwortlichen nun auch bei Horn. „Es ist das Eine, was der Spieler selbst abruft. Da weiß ich, wie engagiert und ehrgeizig der Timo ist. Der zweite Bereich ist, dass ich weiß, wie gut unser Team drumherum arbeitet“, lobte der Trainer die medizinische Abteilung und fügte deshalb hinzu: „Timo wird auf dem selben Level – wenn nicht sogar besser – zurückkehren.“ Für Horn gilt es nun also in Ruhe fit zu werden und dann wieder anzugreifen. Denn eines weiß auch Peter Stöger: „Timo hat noch einige Ziele, die er erreichen will.“

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