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Was sich der Effzeh bei RB Leipzig abgeschaut hat


Das von Red Bull finanzierte, 33 Millionen Euro teure Leistungszentrum, das direkt an die Trainingsplätze angeschlossen ist, beinhaltet von einer modernen Sporthalle mit drei Laufbahnen und Kraftraum über einen großen Reha-Bereich inklusive Kältekammer, Pools und Saunen bis hin zu privaten Zimmern für Profis und Nachwuchsspieler alles. Das Leistungszentrum gilt als eines der modernsten im europäischen Fußball und soll in einigen Bereich sogar neue Maßstäbe gesetzt haben.

Dann wird es albern!

Von so etwas ist der Effzeh nicht nur aufgrund der politischen Hinhalte-Taktik weit entfernt. „Wir haben hier ohnehin schon zu lange gewartet, um die Strukturen an moderne Anforderungen anzupassen“, kritisierte Schmadtke. „Darunter leiden wir ein Stück weit. Jetzt müssen wir aufpassen, dass es nicht so weitergeht.“ Eine klare Mahnung an die Stadt Köln, sich endlich zu bewegen.

Doch auch RB Leipzig wollte Schmadtke nicht unkritisiert lassen. Abgesehen vom Leistungszentrum als nur ein Beispiel für den völlig anderen Aufsteiger, stößt sich der FC-Sportchef vor allem an der gespielten Demut des Emporkömmlings. „Das Einzige, was mich an Leipzig stört, ist, dass sie in ihrer Argumentation mitunter so tun, als seien sie ein normaler Aufsteiger“, so der Kölner Geschäftsführer Sport. „Das stimmt ja so nicht. Sie gehen mit ihren Ressourcen fantastisch um, insbesondere mit der Ressource Geld. Aber sie sollten sich nicht mit Darmstadt vergleichen. Dann wird es albern.“

2 Kommentare
  1. WinWin says:

    Naja der Vergleich mit Darmstadt ist albern… Aber ansonsten ist man sicher gut beraten, Demut vor der BL zu zeigen, finde ich… Alle warten von Anfang an auf die erste Niederlage von RB um mit Fingern auf uns zeigen zu können, also warum sollen wir da „den dicken Max raushängen lassen, dass überlassen wir den Bayern ?

    • Pitter says:

      Völlig unabhängig davon, was euer Marketingprojekt für Saisonziele ausgegeben hat, wäre es bei einem Transferminus von 50 Millionen (!) ohenhin das Gespött der Liga, wenn es nicht mindestens im Tabellenmittelfeld landet. Auch Hamburg hatte diese Saison verhältnismäßig eher bescheidene Ziele ausgegeben. Zur Zielscheibe der Leute ist der HSV insbesondere deshalb geworden, weil er trotz Kühne-Millionen und einem höherem Transferminus als dem der Bayern so miserabel abschneidet. Und dabei beträgt das Hamurger Transferminus mit 30 Millionen gerade einmal 60% von eurem…

      Weiterhin ist es eine Sache, „Demut vor der Bundeliga“ zu haben, und eine völlig andere, bei jeder Gelegenheit zu betonen, dass man ja nur der kleine Aufsteiger sei und deshalb jeden Sieg als etwas ganz Außergewöhnliches darzustellen. Letzteres ist jedenfalls lächerlich und macht euer Marketingprojekt nicht gerade sympathischer. Aber bei sehr vielen Äußerungen von euren Projektverantwortlichen gewinnt man ohnehin den Eindruck, dass deren primäres Ziel es ist, so viele Leute wie möglich gegen sich aufzubringen. Naja, muss sich wohl marketingtechnisch auszahlen, sonst hätte Matteschiz sicherlich eine andere Strategie ausgerufen.

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