,

Die Politik gibt "grünes Licht" – wann kann der Effzeh bauen?

Der 1. FC Köln hat einen wichtigen Etappensieg errungen und kann nun endlich auf eine Baugenehmigung für den Ausbau am Geißbockheim hoffen. Der Stadtentwicklungs-Ausschuss hat am Donnerstag „grünes Licht“ für die FC-Lösung gegeben – allerdings stehen noch mehrere Hürden im Weg.

Köln – Um 15 Uhr am Donnerstag traf sich der Stadtentwicklungs-Ausschuss im Kölner Rathaus. Eine Stunde später hatte der Effzeh Gewissheit: Dank einer Mehrheit aus CDU, SPD und FDP wurde jene Lösung beschlossen, auf die sich der Klub und die Stadtverwaltung eigentlich längst geeinigt hatten: drei Spielfelder und vier Kleinfeldplätze auf den Gleueler Wiesen, dazu das Leistungszentrum neben dem Franz-Kremer-Stadion.

Bürger können Widerspruch einlegen

Die Grünen versuchten noch ein letztes Mal, sich gegen den Antrag zu stemmen, brachten Marsdorf als Alternativvorschlag ein. Die Linken schlugen stattdessen das Gelände am Salzburger Weg vor. Beide Ideen wurden verworfen. Eine Allianz aus CDU, SPD und FDP bringt den Effzeh einen wichtigen Schritt näher an eine Baugenehmigung heran.

So soll es künftig am Geißbockheim aussehen.

So soll es künftig am Geißbockheim aussehen.

Doch noch ist nichts gewonnen aus Sicht der Geissböcke. Vor Weihnachten werden Sondersitzungen in den Unterausschüssen stattfinden, um den Beschluss zu bestätigen. Dann gehen die Pläne Anfang nächsten Jahres in eine erneute Offenlegung ins Rathaus. Die Bürgerinnen und Bürger Kölns können sich vier Wochen lang anschauen, welche Baumaßnahmen vorgesehen sind. Sollten sie Einwände haben, können sie Widersprüche und Alternativvorschläge formulieren und einreichen.

Muss der Klub bis Ende 2017 warten?

Und genau das könnte noch einmal zum Problem werden für den 1. FC Köln: Zwar ist die Offenlegung auf vier Wochen befristet, die Auswertung der Widersprüche dürfte allerdings mehrere Monate dauern. Somit ist noch längst nicht klar, wann der Effzeh mit einer Ratsentscheidung und damit einer Baugenehmigung rechnen kann. Muss der Klub sogar noch bis Ende 2017 warten?

Weiterlesen: Klagen können den Bau noch lange verhindern

0 Kommentare

Dein Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar