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Letzte Chance? Mladenovic und Jojic spielen keine Rolle


Man stelle sich vor, es verletzen sich in einer Fußballmannschaft nacheinander alle Mittelfeldspieler der ersten Elf. Man stelle sich überdies vor, man sei selbst ein solcher und warte auf seine Einwechslung. Doch es passiert: nichts. So ergeht es aktuell Milos Jojic. Sein Landsmann Filip Mladenovic hat kein besseres Los gezogen.

Köln – Zu Beginn der Saison 2016/17 lautete das Vierer-Mittelfeld beim 1. FC Köln: Marcel Risse, Marco Höger, Matthias Lehmann, Leonardo Bittencourt. Einer, der sich Hoffnungen machte, diese Phalanx zu sprengen, war Milos Jojic. Am Samstag gegen Hoffenheim waren alle vier Erstgenannten verletzt. Doch für Jojic war weiterhin kein Platz.

Chancenlos: Sie sind dabei, aber nicht mittendrin

Als sich Marcel Risse verletzte und Marcel Hartel für ihn ins Spiel kam, dürfte Milos Jojic endgültig verstanden haben, welche Rolle er aktuell beim 1. FC Köln spielt: keine. Der Serbe kam in den ersten vier Ligaspielen auf insgesamt 98 Minuten Einsatzzeit. Seit dem 21. September allerdings ist Jojic außen vor. Kein Einsatz, weder von Beginn an noch nach einer Einwechslung. Nichts. Jojic war nicht verletzt, verpasste in all der Zeit keine Trainingseinheit. Und doch erscheint der 24-Jährige aktuell gänzlich chancenlos.

Die Botschaft ist klar: Wären Bittencourt, Lehmann, Höger, Risse und Dominic Maroh fit, wäre für Jojic nicht einmal ein Platz im Kader. Gleiches gilt für seinen Landsmann Filip Mladenovic, der in dieser Saison auf gerade einmal neun (!) Spielminuten in zwei Kurzeinsätzen kommt. Es scheint, als sei das Serben-Duo am Ende seiner Reise in Köln angekommen. Dass sie es aktuell überhaupt in den Kader schaffen, ist einzig den Verletzungen geschuldet. Sie sind dabei, aber nicht mittendrin. Und so stellt sich die Frage: Wie lange machen sie das noch mit? Oder bekommen sie in den letzten drei Spielen vor der Winterpause doch noch einmal eine letzte Chance?

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