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Streicheleinheiten für Modeste und das Ziel Europa

Anthony Modeste hat schon wieder Lust auf Fußball. Der Franzose des 1. FC Köln erzielte beim lockeren Auftaktkick am Montag mehrere Tore. Hinterher bekam er von Trainer Peter Stöger eine Streicheleinheit. Schließlich soll der Stürmer den Effzeh nach Europa schießen.

Köln – Anthony Modeste schrie auf, ging zu Boden und hielt sich den Rücken. Simon Zoller hatte ihn in einem Zweikampf unglücklich an der Hüfte getroffen. Was zunächst nach einem weiteren Grund zur Sorge aussah und Modeste in den kommenden Minuten am Laufen hinderte, entpuppte sich hinterher als ein Grund, darüber zu lachen.

Am Ende alles halb so wild: Anthony Modeste am Boden. (Foto: GBK)

Am Ende alles halb so wild: Anthony Modeste am Boden. (Foto: GBK)

Peter Stöger ging nach dem Training, das Modeste bis zum Ende bestritt und im Vorbeigehen noch ein weiteres Tor erzielte, zu seinem Stürmer. Erst erkundigte er sich nach dessen Befinden, dann grinsten beide, Stöger tätschelte Modestes Wange und lachte herzhaft.

Alles halb so wild also, viel mehr ist Modeste schon wieder gut drauf. Und wenn es nach Stöger und dem Effzeh geht, soll dass noch möglichst lange so bleiben. Der 13-Tore-Stürmer hat gleich zwei Aufträge für das Jahr 2017: seine Torquote in der Liga möglichst hoch halten und den Effzeh im DFB-Pokal am 7. Februar beim HSV ins Viertelfinale schießen.

„Wir wollen unsere Position verteidigen“, sagte Stöger nach dem Training mit Blick auf die zweite Saisonhälfte. Rang sieben hat sich sein Team in den ersten 16 Ligaspielen erarbeitet. Und obwohl von hinten noch Ungemach in Form von Teams wie Leverkusen, Schalke oder Mainz droht, wollen die Geissböcke alles dafür tun, mindestens Siebter zu bleiben und an den Europacup-Plätzen zu schnuppern. Anthony Modeste wird bei diesem Vorhaben einer der Schlüsselspieler sein.

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