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Ausrüster-Suche: Wehrle schließt Under-Armour-Deal aus


Under Armour wird also nicht der nächste Ausrüster des 1. FC Köln. „Das kann ich ausschließen“, sagte Wehrle. Genauso wenig wird Adidas, der aktuelle Ausrüster der Nationalmannschaft, die Kölner künftig ausstatten. Das deutsche Unternehmen will nur noch einen Erstliga-Klub pro Land übernehmen. In der Bundesliga macht das Unternehmen aus Herzogenaurach ohnehin bereits eine Ausnahme, wird langfristig neben dem FC Bayern München nur noch den Hamburger SV unterstützen. Die Verträge mit Schalke und Ingolstadt sollen nicht verlängert werden*.

Spätestens bis zum Saisonende müssen wir damit durch sein

Beim Effzeh ist die entscheidende Phase der Verhandlungen allerdings eingetreten. Wehrle und seine Mitarbeiter haben den Kreis der möglichen Unternehmen eingeengt, schon bald könnten die Gespräche zum Abschluss geführt werden. „Spätestens bis zum Saisonende müssen wir damit durch sein“, sagte Wehrle, der die Planungen für die Saison 2017/18 zusammen mit Erima längst abgeschlossen hat.

Als Vorlaufzeit für die erste Saison mit dem neuen – oder alten – Ausrüster ab 2018/19 braucht der Klub nach Wehrles Erfahrungen ein Jahr. Im Mai dürfte also spätestens klar sein, ob Erima erneut den Zuschlag erhält oder die Geissböcke nur noch in der kommenden Saison von dem Unternehmen aus Pfullingen bedient wird.

Das sind die Kriterien für den neuen (alten) Ausrüster

Wehrle stellte klar, was sich der Klub neben der Sponsorensumme, der Qualität und einem vernünftigen Preis-Leistungs-Verhältnis erhofft. „Uns sind die individuellen Möglichkeiten wichtig, eine freie Gestaltung der Trikots nicht nach einem vorgegebenen Baukasten-System.“ So müsse ein Karnevals-Trikot ebenfalls weiter möglich sein wie individuelle Trikot-Elemente mit Kölner Bezug, wie sie in den letzten Jahren immer wieder auf den Trikots zu finden waren. Gerade die größten Ausrüster zeigen sich dort aber nicht immer flexibel genug.


* In einer früheren Version dieses Artikels waren nur der FC Bayern und der HSV aufgeführt. Ingolstadt und Schalke wurden nachträglich ergänzt.

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