Jörg Schmadtke und Alexander Wehrle bei der JHV 2015 des 1. FC Köln.

FC-Bosse Schmadtke und Wehrle zu Gesprächen in China

Der 1. FC Köln plant seine Zukunft, und zu dieser Zukunft gehört auch China als Land des Geldes im internationalen Fußball. Also sind die beiden FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle und Jörg Schmadtke am Sonntag nach China aufgebrochen.

Köln – Anthony Modeste, sein Name ist beim Effzeh seit dem 50-Millionen-Euro-Angebot im Februar eng mit China verbunden. Der Franzose könnte im Sommer die Geissböcke verlassen. Ob Schmadtke sich auf seiner Reise nach Asien mit Vertretern des Klubs Tianjin Quanjian trifft, ist nicht überliefert. Möglich ist es jedoch.

Modeste am Rande – die Tour im Mai im Vordergrund

Denn Modeste macht weiter seine Tore. 19 sind es seit dem Doppelpack in Ingolstadt inzwischen, und der 28-Jährige scheint nicht zu stoppen. Gut ihn für, gut für den Effzeh und im Sommer möglicherweise auch gut für die Kasse von Finanz-Boss Alexander Wehrle. Über 50 Millionen Euro wäre der Transfer teuer gewesen, wenn Schmadtke und Modeste schon im Februar eingeschlagen hätten. Was im Sommer möglich sein wird, hängt von den nächsten Wochen ab – und vielleicht von dieser Reise der FC-Bosse nach China.

Vorrangig wird es aber wohl um die Reise der Geissböcke nach China gehen. Am 22. Mai könnte es losgehen, zwei Tage nach Ende der Bundesliga-Saison. Ein Testspiel gegen den Liaoning FC ist geplant. Ob weitere dazu kommen, werden Wehrle und Schmadtke nun ausloten. Dazu kommen auch Dinge wie Unterbringung, Trainingsmöglichkeiten und Verpflegung sowie mögliche Reisen innerhalb Chinas. Schmadtke und Wehrle wollen sich gemeinsam von den Möglichkeiten vor Ort überzeugen und die letzten Gespräche führen, um die Reise Ende Mai unter Dach und Fach zu bringen. Und vielleicht wird sie dann ja auch die letzte Dienstreise Modestes für den Effzeh.


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